SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,50 € | 104,55 € |
| 20 | 11,00 € | 99,05 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2213 ECP von SKF vereint hohe radiale Tragfähigkeit mit einseitiger axialer Führungsfunktion bei Hauptabmessungen von 65x120x31 mm.
Das Zylinderrollenlager NJ2213 ECP ist ein einreihiges Wälzlager der Bauform NJ in SKF Explorer Ausführung mit optimierter Innenkonstruktion. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 31 mm nimmt diese Konstruktion primär sehr hohe Radiallasten auf. Durch zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring dient das Lager als Stützlager. Es ermöglicht einen axialen Verschiebeweg in eine Richtung und führt die Welle in Gegenrichtung.
Dieses Stützlager kommt dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte auf die Lagerstelle wirken und gleichzeitig axiale Verschiebungen in einer Richtung begrenzt werden sollen. Typische Einsatzfelder sind Lagerungsanordnungen mit kombinierten Radial- und einseitigen Axialbelastungen. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lässt sich die Einheit getrennt montieren. Das vereinfacht Einbau und Wartung in kompakten Gehäusen.
Der leichte Polyamidkäfig mit dem Nachsetzzeichen ECP führt die Zylinderrollen geräuscharm im Betrieb. Die Bauform NJ fungiert als Stützlager, nimmt einseitige Axialkräfte auf und erlaubt in Gegenrichtung den zwangfreien Längenausgleich der Welle. Mit normaler Radiallagerluft sowie einer Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 eignet sich die offene Ausführung für Standard-Betriebsbedingungen im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 31 mm bietet die Baueinheit genormte Industrieabmessungen. Diese geometrische Auslegung trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei hohen radialen Kräften bei.
Ein NJ-Lager besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch stützt es die Welle axial in einer Richtung ab, während es in Gegenrichtung Wärmedehnungen oder Fluchtungsbewegungen der Welle durch einen axialen Verschiebeweg ausgleicht.
Die Kennzeichnung ECP verweist auf einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, elastische Eigenschaften und einen vibrationsarmen Lauf aus. Das Bauteil ist für den Einsatz im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Das Wälzlager verbindet eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN bzw. ABEC 1) mit einer erhöhten Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 (ABEC 3). Dies unterstützt einen ruhigen Rundlauf bei standardmäßigen Passungsmaßen an Welle und Gehäuse.
Da dieses offene Lager ohne integrierte Dichtungen sowie ohne Nut und Schmierbohrung im Außenring gefertigt wird, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion. Die Gehäuseumgebung muss zudem mit externen Dichtungen gegen Schmutzeintrag geschützt werden.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im messkraftfreien Zustand. Sie ist auf übliche Passungswahlen von Welle und Gehäuse sowie die thermische Ausdehnung im normalen Betrieb abgestimmt.
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