INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 281,91 € | 5.356,26 € |
| 3 | 563,82 € | 5.074,35 € |
Das Zylinderrollenlager SL024968 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Loslager mit den Abmessungen 340x460x118 mm für schwere radiale Lasten im Maschinenbau.
Beim Zylinderrollenlager SL024968 handelt es sich um ein offenes Wälzlager in zweireihiger Ausführung. Die Konstruktion verzichtet zugunsten einer maximalen Anzahl an Wälzkörpern komplett auf einen Käfig. Dadurch nimmt das Lager besonders große Radialkräfte auf. Das Fabrikat von INA verfügt über einen beidseitig abnehmbaren Außenring mit integrierter Ringnut. Mit einem Innendurchmesser von 340 mm, einem Außendurchmesser von 460 mm sowie einer Breite von 118 mm kommt dieses Großlager vor allem im industriellen Schwermaschinenbau zum Einsatz.
Dieses Wälzlager dient vorrangig der Aufnahme hoher radialer Belastungen bei moderaten Drehzahlen. Als Loslager gleicht das Zylinderrollenlager SL024968 betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle im Gehäuse zwangfrei aus. Die Bauform mit Ringnut am Außenring erlaubt eine axiale Fixierung im Lagergehäuse über Sicherungsringe. Solche Großlager kommen vor allem dort zum Einsatz, wo eine hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit bei gleichzeitiger Verschiebbarkeit gefordert sind.
Der Verzicht auf einen Käfig schafft Raum für eine dichte Rollenbestückung. Durch den Linienkontakt der vielen zylindrischen Rollen verteilt sich der anstehende Druck auf eine vergrößerte Fläche. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft. Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Konstrukteure und Instandhalter müssen bei offenen Lagern dieser Größe auf ein geeignetes Schmierstoffkonzept sowie eine wirksame externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion achten.
Das Großlager weist einen Bohrungsdurchmesser von 340 mm, einen Außendurchmesser von 460 mm und eine Gesamtbreite von 118 mm auf. Diese geometrischen Maße sind maßgebend für die Auslegung der Lagersitze auf Wellen und in Gehäusebohrungen im industriellen Anlagenbau.
Die vollrollige Bauart kommt ohne Wälzkörperkäfig aus. Dadurch lässt sich der vorhandene Raum im Lagerring vollständig mit Zylinderrollen befüllen. Diese dichte Bestückung vergrößert die lasttragende Berührungsfläche im Wälzkontakt, was die Aufnahme hoher Radialkräfte bei reduzierten Drehzahlen ermöglicht.
Als Loslager ermöglicht das Lager eine freie Längsverschiebung zwischen Welle und Gehäuse. Der beidseitig abnehmbare Außenring führt die Rollen nicht axial. Dadurch dient die Konstruktion dazu, thermische Längenänderungen der Welle aufzunehmen, ohne dass schädliche axiale Verspannungen im Lagersystem entstehen.
Die umlaufende Nut am Außenring dient der axialen Festlegung des Lagers im Gehäuse mittels Sicherungsring oder Halteelementen. Dies vereinfacht die Gehäusekonstruktion, da axiale Anschlagschultern im Gehäuse entfallen können, was die Montage kompakter Lageranordnungen erleichtert.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Zylinderrollen und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Dieses Laufspiel ist für übliche Passungswahlen und Standard-Betriebstemperaturen vorgesehen, damit das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle stets den erforderlichen Bewegungsspielraum behält.
Die Werkstoffausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, hängt die tatsächlich nutzbare Einsatztemperatur im Betrieb maßgeblich von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierfetts oder Schmieröls ab.
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