NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,21 € | 421,91 € |
| 3 | 44,41 € | 399,71 € |
Das einreihige NSK Zylinderrollenlager N414 M mit Messingkäfig und den Maßen 70x180x42 mm dient als zerlegbares Loslager für hohe radiale Belastungen.
Das Zylinderrollenlager N414 M von NSK ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 42 mm nimmt dieses offene Lager hohe radiale Kräfte auf. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bietet die Ausführung eine ausgeprägte Steifigkeit. Der Einsatz empfiehlt sich bei vorwiegend radialer Belastung und notwendigem axialem Längenausgleich.
In der N-Bauform dient das Lager vorrangig als Loslager zum Ausgleich axialer Längenänderungen zwischen Welle und Gehäuse. Da der Außenring beidseitig bordlos und damit abnehmbar ausgeführt ist, finden axiale Verschiebungen reibungsarm direkt innerhalb des Lagers statt. Diese Ausführung trägt dazu bei, unerwünschte Verspannungen bei thermischer Ausdehnung zu vermeiden. Typische Einsatzfelder liegen in industriellen Lagerungen mit thermisch bedingten Längenänderungen, bei denen eine getrennte Montage von Innen- und Außenring den Einbau erleichtert.
Der integrierte Messingkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper stabil und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Beim offenen Lager ohne Dichtscheiben übernimmt die Gehäusekonstruktion den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung weist eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt konstruktiv über das Gehäuse, da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 42 mm passt das Lager in standardisierte Gehäuse und Wellensitze. Dank der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht die Fertigung den gängigen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
Beim N-Design besitzt der Innenring zwei feste Führungsborde, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abziehen. Das Lager fungiert als Loslager und gleicht axiale Wellenverschiebungen ohne zusätzliche Axialkräfte direkt im Wälzkörpersatz aus.
Ohne integrierte Dichtungen und ohne Schmiernut oder Schmierbohrung am Außenring erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die Gehäusekonstruktion. Je nach Betriebsparametern kann eine Fett- oder Ölschmierung gewählt werden. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Laufflächen vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Der Messingkäfig behält in diesem Fenster seine mechanische Stabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs und der Intervalle ist die tatsächliche Betriebstemperatur der Lagerstelle zu berücksichtigen, um Schmierfilmabrisse zu vermeiden.
Normale Radiallagerluft bietet im unverbauten Zustand das herstellerseitig vorgesehene Radialspiel zwischen Rollen und Laufbahnen. Nach dem Aufpressen der Ringe mit üblichen Passungen und unter Betriebserwärmung verbleibt so ein passendes Restspiel im Wälzkörpersatz.
Durch die bordlose Konstruktion lässt sich der Außenring separat handhaben, was Montage und Demontage vereinfacht. Innen- und Außenring können unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montiert werden. Dies erleichtert Instandhaltungsarbeiten, besonders bei festen Passungen an beiden Lagersitzen.
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