NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 7,84 € | 70,56 € |
Das Zylinderrollenlager NJ213 EW von NSK nimmt bei kompakten Abmessungen von 65x120x23 mm hohe Radiallasten auf und stützt axiale Kräfte einseitig ab.
Beim Zylinderrollenlager NJ213 EW handelt es sich um ein offenes, einreihiges Rollenlager des Herstellers NSK. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe radiale Kräfte auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält sie auf definiertem Abstand. Das Bauteil kommt ohne integrierte Dichtung aus und erlaubt somit eine direkte Schmiermittelzufuhr im laufenden Betrieb.
Dieses Radialrollenlager dient vor allem zur Aufnahme hoher Querkräfte in industriellen Wellenlagerungen. Neben der primären Radialbelastung führt die NJ-Ausführung Wellen zusätzlich in einer axialen Richtung. Für wechselnde Axialschübe ist das Modell nicht ausgelegt, es fungiert stattdessen als Stützlager. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad, wodurch sich das Bauteil in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen einbinden lässt.
Bei der Bauform NJ verfügt der Außenring über zwei feste Borde, während der Innenring lediglich einen Bord aufweist. Diese Geometrie erlaubt es, den Innenring einseitig herauszunehmen und getrennt auf die Welle aufzupressen. Das erleichtert die Montage der Lagerringe. Zudem ermöglicht diese Bauart einen axialen Verschiebeweg in Gegenrichtung, um thermische Längenausdehnungen der Welle auszugleichen. Da das Lager offen konstruiert ist, übernimmt das umgebende Gehäuse den Schutz vor Schmutzpartikeln.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 23 mm entspricht das Bauteil genormten Hauptabmessungen für einreihige Zylinderrollenlager. Vor dem Einbau sollten die Wellen- und Gehäusesitze auf Übereinstimmung mit diesen Anschlussmaßen abgestimmt werden.
Als Stützlager besitzt die Ausführung NJ zwei Festborde am Außenring und einen Bord am Innenring. Dadurch nimmt die Einheit neben Radialkräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf. In der Gegenrichtung lässt die Konstruktion einen definierten axialen Verschiebeweg zu, um Längenänderungen der Welle auszugleichen.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne eigene Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar an die Wälzkörper und Laufbahnen. Der Außenring besitzt keine Schmierbohrung oder Schmiernut. Schmierstoffe werden daher direkt über die Stirnseiten der Lagerstelle eingebracht oder über einen externen Ölkreislauf zugeführt.
Die Einstufung in P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die normale Genauigkeitsklasse für Industrieanwendungen. Sie definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen der Ringe. Für den klassischen Maschinenbau trägt dieser Standard zu einer präzisen Führung und einem ruhigen Lauf bei passend gefertigten Lagersitzen bei.
NSK spezifiziert dieses Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig bleibt in dieser thermischen Spanne formstabil. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist in der Praxis der verwendete Schmierstoff, dessen thermische Beständigkeit auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein muss.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft ermöglicht die Lagerung bei fachgerechten Standardpassungen auf Welle und Gehäuse sowie üblichen Betriebstemperaturen einen ausgeglichenen Lauf ohne schädliche Verspannungen. Bei extremen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring sollte die radiale Luft vorab geprüft werden.
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