FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,86 € | 111,25 € |
| 20 | 11,71 € | 105,40 € |
Das FAG Zylinderrollenlager NU211 -E-XL-K-M1-C3 (55x100x21 mm) bietet hohe radiale Tragfähigkeit mit Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager NU211 -E-XL-K-M1-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von FAG in offener Ausführung. Mit den Hauptabmessungen von 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser sowie 21 mm Breite fungiert dieses Lager als klassisches Loslager. Durch die Bauform NU lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Dies erleichtert die Montage und ermöglicht den axialen Ausgleich von Längenänderungen der Welle direkt im Lager.
Dieses Wälzlager nimmt primär schwere Radialkräfte auf und ist für Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Belastungen ausgelegt. Der massive Messingkäfig eignet sich für Vibrationen sowie thermische Beanspruchungen im Bereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Weil die Bauform als Loslager konzipiert ist, nimmt sie keine axialen Kräfte auf. In Konstruktionen wird das Lager typischerweise mit einem Festlager kombiniert, welches die axiale Führung übernimmt.
Die konische Bohrung im Verhältnis 1:12 erlaubt eine Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spannhülsen. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz lässt sich die verbleibende Betriebsspielung gezielt einstellen. Die ab Werk erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht die dabei entstehende Aufweitung des Innenrings sowie betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring aus. Die Einstufung in Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt gängige Anforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit.
Die Ausführung kombiniert eine hohe radiale Tragfähigkeit mit einem massiven Messingkäfig und einer kegeligen Bohrung. Da der Innenring keine Borde aufweist, lässt er sich beidseitig herausnehmen. Dies ermöglicht axiale Längenausgleiche der Welle direkt innerhalb der Rollenlaufbahn.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 21 mm auf. Der Außenring verfügt über keine Schmierbohrung oder Ringnut. Beim Einbau ist daher auf eine entsprechende Schmierstoffzufuhr über die Gehäusekonstruktion zu achten.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische beziehungsweise kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Form ermöglicht eine Befestigung auf konischen Wellenzapfen oder unter Verwendung von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen, wodurch sich das Lagerspiel beim Einpressen fein justieren lässt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Beim Aufpressen des konischen Innenrings weitet sich dieser auf, wodurch sich das interne Spiel verringert. Die C3-Klassifizierung kompensiert diese Verengung sowie zusätzliche Wärmeausdehnungen im laufenden Betrieb, ohne dass das Wälzlager verspannt.
Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus. Gegenüber Standardkäfigen aus Stahlblech bietet er Vorzüge bei Schwingungen, Stößen und höheren Drehzahlen. Er arbeitet temperaturstabil im freigegebenen Bereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäuseumgebung. Die Dichtwirkung gegenüber Staub und Feuchtigkeit muss vollständig durch externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen in der Gehäusekonstruktion realisiert werden.
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