INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 289,99 € | 5.509,73 € |
| 3 | 579,97 € | 5.219,75 € |
Das Zylinderrollenlager SL024876 von INA bietet als vollrolliges Loslager mit Ringnut eine hohe radiale Tragfähigkeit bei Abmessungen von 380x480x100 mm.
Das Zylinderrollenlager SL024876 ist ein zweireihiges, vollrolliges Wälzlager des Herstellers INA ohne Käfig. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt der Innenraum eine maximale Anzahl an Rollen auf, was eine besonders hohe radiale Belastbarkeit ermöglicht. Das offene Lager besitzt die Hauptabmessungen 380 mm Bohrungsdurchmesser, 480 mm Außendurchmesser und 100 mm Breite. Es arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad und weist eine normale Radiallagerluft auf.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Lager vor allem dort ein, wo sehr hohe radiale Kräfte bei moderaten Drehzahlen auftreten. Als Loslager gleicht die Konstruktion thermisch bedingte Längenänderungen der Welle direkt im Lager aus, da der Außenring beidseitig abnehmbar ausgeführt ist. Dadurch entstehen bei Längsverschiebungen keine unerwünschten axialen Zwangsspannungen auf den Rollensätzen.
Die Ringnut am Außenring erlaubt eine formschlüssige axiale Sicherung im umgebenden Gehäuse mittels Sicherungsring. Bei der Montage erleichtert der beidseitig abnehmbare Außenring den getrennten Einbau von Innen- und Außenring. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die umgebende Konstruktion das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern. Zudem ist das Lager in der genormten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 380 mm, einen Außendurchmesser von 480 mm sowie eine Breite von 100 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und im Gehäuse für die präzise Integration in Maschinenkonstruktionen.
Vollrollige Lager besitzen keinen Käfig zur Führung der Wälzkörper, sodass der vorhandene Bauraum komplett mit Rollen gefüllt ist. Diese Konstruktion führt zu einer maximalen Anzahl an lastübertragenden Linienkontakten und erlaubt extrem hohe Radiallasten, begrenzt jedoch die zulässigen Drehzahlen im Vergleich zu Lagern mit Käfig.
Die am Außenring eingestochene Ringnut ermöglicht eine formschlüssige axiale Fixierung im Gehäuse über Halte- oder Sprengringe. Konstrukteure sparen dadurch oft zusätzliche Gehäusedeckel oder aufwendige Anpressflansche ein, was die Montagezeit verkürzt und den axialen Bauraum der Baugruppe optimiert.
Als Loslager lässt das Bauteil axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse zwangfrei zu, da der Außenring beidseitig bordlos und abnehmbar gestaltet ist. Dadurch gleicht die Lagerung thermische Längenausdehnungen der Welle im Betrieb aus, ohne dass schädliche axiale Verspannungskräfte auf die Rollenreihen wirken.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich des Lagers liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte bleibt die Maßstabilität des Lagerstahls erhalten. Anwender müssen bei höheren Betriebstemperaturen lediglich sicherstellen, dass das gewählte Schmiermittel für das offene Wälzlager den thermischen Anforderungen entspricht.
Das Lager ist in offener Bauform ohne werkseitige Dichtscheiben ausgeführt. Schmierstoffe können dadurch direkt an die Rollenbahnen gelangen, während die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit über die Gehäusekonstruktion realisiert werden muss. Dies erlaubt flexible Schmierkonzepte mittels Öl oder Fett.
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