INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 109,92 € | 2.088,53 € |
| 3 | 219,84 € | 1.978,61 € |
Das zweireihige, vollrollige Zylinderrollenlager SL014856 von INA mit den Maßen 280x350x69 mm dient als offenes Festlager für sehr hohe Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager SL014856 von INA ist ein zweireihiges Wälzlager in vollrolliger Ausführung ohne Käfig. Da kein Käfig vorhanden ist, nimmt die Konstruktion die maximale Anzahl an Rollen auf, was eine besonders hohe radiale Tragfähigkeit ermöglicht. Mit einer Bohrung von 280 mm, einem Außendurchmesser von 350 mm und einer Breite von 69 mm eignet sich das offene Lager für Anwendungen, bei denen axiale Führung und hohe radiale Kräfte zusammentreffen. Die normale Radiallagerluft und Toleranzklasse PN unterstützen standardisierte Passungsverhältnisse.
Dieses zweireihige Lager fungiert als Festlager und nimmt neben sehr hohen Radialkräften auch axiale Belastungen aus beiden Richtungen auf. Eine Ringnut im Außenring erleichtert die axiale Fixierung im Gehäuse, beispielsweise über Sicherungsringe. Geeignete Einsatzbereiche sind kompakte Bauräume im Maschinenbau mit hohen radialen Lasten und erforderlicher axialer Wellenführung. Das offene Design erfordert eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb.
Vollrollige Wälzlager besitzen keinen trennenden Käfig. Die Zylinderrollen berühren sich direkt, was die maximal zulässige Drehzahl im Vergleich zu Käfiglagern begrenzt, aber die radiale Belastbarkeit steigert. Beachten Sie bei der Auslegung den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Da das Modell SL014856 keine integrierten Dichtungen besitzt, schützen Sie die Laufbahnen über die umgebende Konstruktion vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ringnut am Außenring vereinfacht dabei die Montage im Gehäusesitz.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 350 mm sowie eine Breite von 69 mm. Diese Abmessungen ermöglichen die Aufnahme hoher Querkräfte auf begrenztem axialen Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maßhaltigkeit der Anschlusskonstruktion gemäß der vorgegebenen Toleranzklasse P0/PN.
Durch den Verzicht auf Käfigstege nimmt der Lagerring die maximal mögliche Anzahl an Zylinderrollen auf. Die Wälzkörper liegen dicht aneinander, was die radiale Tragfähigkeit maximiert. Im Vergleich zu Lagern mit Käfigführung ist hierbei jedoch die zulässige Grenzdrehzahl geringer.
Dieses Modell ist mit normaler Radiallagerluft (CN) gefertigt. Dieser Standardbereich definiert das radiale Spiel der Rollen zwischen Innen- und Außenring im unbelasteten Ausgangszustand. Er eignet sich für gängige Passungskombinationen und Betriebszustände ohne übermäßige thermische Differenzen zwischen Welle und Gehäusewand.
Das Lager verfügt über keine werkseitig integrierten Dichtscheiben und ist beidseitig offen ausgeführt. Die Abdichtung gegen Staub, Feuchtigkeit und Schmiermittelverlust muss daher über die Gehäusekonstruktion realisiert werden, beispielsweise durch Radial-Wellendichtringe, Labyrinthspalte oder dicht schließende Gehäusedeckel.
Die umlaufende Ringnut am Außenring dient der axialen Arretierung des Lagers im Gehäuse. Mithilfe geeigneter Sicherungsringe lässt sich das Lager formschlüssig gegen axiales Verschieben sichern. Dies vereinfacht die Gehäusegestaltung, da auf aufwendige Gehäuseschultern oder separate Distanzringe verzichtet werden kann.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die thermische Einsatzgrenze wird im Betrieb maßgeblich vom gewählten Schmierstoff sowie den Dichtungen der Anschlusskonstruktion beeinflusst. Stimmen Sie Viskosität und Schmierstoffart auf das thermische Profil der Anlage ab.
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