NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 21,21 € | 403,07 € |
| 3 | 42,43 € | 381,85 € |
Dank des Linienkontakts zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt dieses Wälzlager sehr hohe Radialkräfte auf. Mit den Abmessungen von 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 67 mm Breite gehört es zu den massiven Lagereinheiten für schwere Maschinenkonstruktionen. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 bietet es maßhaltige Rundlaufeigenschaften im laufenden Betrieb.
Dieses Wälzlager fungiert konstruktionsbedingt als reines Loslager. Da der Innenring keine Borde aufweist, lässt er sich beidseitig herausnehmen und axial gegenüber dem Außenring verschieben. Diese Bauweise gleicht thermische Längenänderungen der Welle innerhalb der Lagerstelle zwangfrei aus. Typische Einsatzfälle umfassen Lagerungsanordnungen mit rein radialen Belastungen, bei denen axiale Längsausdehnungen der Welle ohne Verspannungen im Lager aufgenommen werden müssen.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft besitzt ein größeres radiales Innenspiel als die Standardklasse. Dieser Freiraum verhindert das Klemmen der Wälzkörper, wenn im Betrieb merkliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Feste Passungen auf der 95-mm-Welle oder im 200-mm-Gehäuse reduzieren das Betriebsspiel zusätzlich. Der komplett herausnehmbare Innenring erleichtert zudem die getrennte Montage beider Lagerringe, was Wartungszeiten verkürzt und Passungsprüfungen direkt vor Ort ermöglicht.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Baubreite von 67 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine genaue Integration in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch dient das Bauteil als reines Loslager. Es führt die Welle radial, lässt jedoch eine freie axiale Verschiebung in beiden Richtungen zu.
C3 kennzeichnet eine radiale Lagerluft, die über dem normalen Standardbereich liegt. Dieses vergrößerte Spiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen sowie Durchmesserveränderungen durch feste Passungen aus. So bleibt der reibungsarme Lauf auch unter thermischer Beanspruchung erhalten.
Ein beidseitig herausnehmbarer Innenring erlaubt den getrennten Einbau von Außen- und Innenring. Monteure können den Innenring separat auf die Welle aufpressen und den Außenring im Gehäuse platzieren, bevor beide Komponenten präzise zusammengeführt werden.
Nein, Zylinderrollenlager in der NU-Ausführung nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf. Zur Aufnahme axialer Führungskräfte muss die Lagerungsanordnung mit einem Festlager, beispielsweise einem Rillenkugellager oder einem Zylinderrollenlager mit entsprechenden Bordringen, kombiniert werden.
P0 beziehungsweise ABEC 1 beschreibt die gängige Normaltoleranz für industrielle Wälzlager. Sie definiert genaue Grenzwerte für Maß-, Form- und Lauftoleranzen, die für einen ordnungsgemäßen Lauf in regulären maschinenbaulichen Anwendungen ausgelegt sind.
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