NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 18,20 € | 345,84 € |
| 5 | 36,40 € | 327,64 € |
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 40 mm entspricht die Ausführung der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Typischerweise übernimmt diese Bauart die radiale Führung von schweren Wellen, bei denen eine präzise Ausrichtung unter starker Krafteinwirkung erforderlich ist.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vor allem für mechanische Lagerungen, die neben ausgeprägten radialen Belastungen auch einseitige axiale Führungskräfte aufnehmen müssen. Durch die Ausführung als Stützlager stützt der feste Bord am Innenring die Welle in eine axiale Richtung ab. Gleichzeitig erlaubt die Konstruktion einen axialen Verschiebeweg in Gegenrichtung, sodass betriebsbedingte Längenänderungen der Welle zwangfrei ausgeglichen werden. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Eigenschaft bei Wellenlagerungen mit einseitiger Axialbeanspruchung.
Die Ausführung mit der Lagerluft C4 weist ein größeres radiales Innenspiel auf als Lager mit Normalspiel oder C3-Lagerluft. Dieses zusätzliche Spiel kompensiert thermische Ausdehnungen, wenn zwischen dem Innenring und dem Außenring erhebliche Temperaturunterschiede entstehen. Zudem gleicht die C4-Lagerluft die Verengung des Lagerspiels aus, die durch feste Passungen auf der 120-mm-Welle oder im 215-mm-Gehäuse entsteht. Vor dem Einbau sind geplante Passungstoleranzen und Betriebstemperaturen abzustimmen, um ein Verklemmen der Rollen im Betrieb zu vermeiden.
Mit 120 mm Bohrungsdurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 40 mm Baubreite bestimmt dieses Lager den erforderlichen Bauraum an der Welle sowie im Gehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich die genaue Kontrolle der Anschlussmaße an der Lagerstelle, um Passgenauigkeit und einwandfreien Lauf sicherzustellen.
Die NJ-Bauform verfügt über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager radiale Kräfte auf und stützt axiale Kräfte aus einer Richtung ab. In die entgegengesetzte Axialrichtung bleibt der Innenring einseitig herausnehmbar, was die Montage erleichtert und thermische Längenausdehnungen aufnimmt.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine über dem Standardmaß liegende radiale Lagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum verhindert eine unzulässige Vorspannung der Rollen, wenn enge Passungen den Innenring aufweiten oder hohe Betriebstemperaturen ein relatives Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse verursachen. Das Lager läuft dadurch auch unter thermischer Belastung frei.
Gefertigt nach der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN (entspricht ABEC 1 im US-amerikanischen Raum), bietet dieses Lager die im Maschinen- und Anlagenbau übliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Die Normtoleranz passt zu standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen ohne Sonderanforderungen an die Fertigungsgenauigkeit.
Ein NU-Zylinderrollenlager besitzt am Innenring keine festen Borde und fungiert rein als Loslager für beidseitigen Axialausgleich. Beim NJ-Lager führt ein integrierter Bord am Innenring die Welle einseitig in axialer Richtung. Dadurch übernimmt die NJ-Ausführung eine stützende Funktion und begrenzt die axiale Verschiebung der gelagerten Welle in einer Richtung.
Der Innenring lässt sich getrennt vom vormontierten Außenring und Rollensatz auf die Welle aufziehen. Dies erleichtert das Aufpressen oder Erwärmen des Innenrings erheblich, ohne das gesamte Bauteil manipulieren zu müssen. Beim Zusammenbau der Lagerstelle wird die Welle mit dem montierten Innenring einfach in den Außenring eingeschoben.
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