NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,18 € | 668,35 € |
| 3 | 70,35 € | 633,18 € |
Das Zylinderrollenlager NU326 EM mit den Maßen 130x280x58 mm fungiert als einreihiges Loslager für hohe radiale Belastungen im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager NU326 EM von NSK nimmt als einreihiges Rollenlager sehr hohe Radialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und 58 mm Breite eignet sich die Ausführung für schwere Wellenlagerungen. Der integrierte Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen präzise zwischen den Borden des Außenrings. Da dieses Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, lässt es sich flexibel in das Schmiersystem Ihrer Konstruktion integrieren.
Konstrukteure nutzen dieses Loslager vorrangig dort, wo hohe radiale Kräfte wirken und thermisch bedingte Längenänderungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren industriellen Getrieben und Antriebswellen. Die Bauform NU erlaubt durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring eine ungehinderte axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse, sodass keine inneren Axialspannungen entstehen.
Der massive Messingkäfig verleiht dem Wälzkörpersatz eine hohe Stabilität bei starken Schwingungen und höheren Drehzahlen. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften und hohe Festigkeit aus, was die Betriebssicherheit unter anspruchsvollen Bedingungen erhöht. Das offene Lager erlaubt einen weiten Temperatureinsatz von -30 bis +150 Grad Celsius. Für den zuverlässigen Betrieb stimmen Sie Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen exakt auf die Umgebungsbedingungen ab.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 58 mm auf. Diese Maße entsprechen der genormten Baureihe NU326. Bei der Gehäuse- und Wellenauslegung dienen die Werte als Basis für die Festlegung der passenden Lagersitze.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch fungiert das Bauteil als reines Loslager. Es nimmt ausschließlich Radiallasten auf und gleicht axiale Längenänderungen der Welle zwanglos innerhalb des Wälzkörpersatzes aus.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und unter normalen Betriebstemperaturen frei dreht, ohne dass ein schädliches Klemmen oder übermäßige Reibung entsteht.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett aus dem zentralen Maschinensystem. Sie erfordert eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Konstrukteure schätzen diese Ausführung, da sie Wartung, Spülung und Schmierstoffwechsel erleichtert.
Für diese Ausführung gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Formstabilität der Ringe und des Messingkäfigs bleibt in dieser Spanne erhalten. Entscheidend für den ordnungsgemäßen Betrieb ist, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was den Bezeichnungen PN und ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die zulässigen Grenzabweichungen für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie deckt die Anforderungen an Genauigkeit und Laufruhe im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau zuverlässig ab.
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