NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 38,20 € | 725,76 € |
| 3 | 76,40 € | 687,56 € |
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 62 mm nimmt dieses Wälzlager große Radialkräfte über Linienkontakt auf. Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1). Durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring lässt sich das Lager bei Montagearbeiten zügig montieren.
Als reines Loslager gleicht diese Bauform thermisch bedingte Längenänderungen der Welle aus. Da der Innenring keine Borde besitzt, verschiebt sich die Welle axial relativ zum Außenring widerstandsarm im Lager. Dies kommt in Lagerungsanordnungen zum Tragen, bei denen neben hohen radialen Betriebskräften auch Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Die Bauform trägt dazu bei, unerwünschte Axialspannungen im Lagersystem zu vermeiden.
Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C4 weist ein größeres Radialspiel auf als die Standardklasse Normal oder C3. Dies ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen oder feste Passungen auf der Welle das radiale Spiel im Einbauzustand reduzieren. Die zusätzliche Lagerluft wirkt einem Heißlaufen der Rollen entgegen und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen und separat auf der Welle montieren. Im Betrieb fungiert das Lager als reines Loslager, das axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse reibungsarm ausgleicht.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm und eine Gesamtbreite von 62 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für schwere Zylinderrollenlager dieser Baureihe. Für den Einbau müssen Welle und Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße abgestimmt sein.
Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Die Kennzeichnung C4 steht für eine Lagerluft, die über dem Niveau der Normalluft und über C3 liegt. Sie dient dazu, ein Verklemmen der Wälzkörper bei thermischer Erwärmung oder strammen Passungssitzen zu verhindern.
Dieses Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als PN oder nach US-Norm als ABEC 1 bezeichnet wird. Sie stellt die marktübliche Standardtoleranz für Industrieanwendungen dar und umfasst definierte Grenzabweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach internationalen Normen.
Nein, ein Zylinderrollenlager der Bauform NU nimmt ausschließlich Radiallasten auf. Durch den bordlosen Innenring können keine Führungskräfte in Längsrichtung übertragen werden. Für die Fixierung der Welle in axialer Richtung ist in der Gesamtkonstruktion ein separates Festlager, etwa ein Rillenkugellager oder Pendelrollenlager, vorzusehen.
Der herausnehmbare Innenring erleichtert den getrennten Ein- und Ausbau von Welle und Gehäuse erheblich. Sie können den Innenring separat aufpressen und den Außenring samt Rollensatz im Gehäuse montieren. Beim Zusammenführen der Baugruppen schieben sich die Laufbahnen ohne Verkanten ineinander.
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