NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 52,26 € | 993,02 € |
| 3 | 104,52 € | 940,76 € |
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 86 mm kommt das Wälzlager in stark beanspruchten Lagerstellen zum Einsatz. Durch den massiven Messingkäfig eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit starken Schwingungen oder Stoßbelastungen.
Der Einsatz erfolgt primär an Lagerstellen, an denen hohe Radialbelastungen vorliegen und eine axiale Führung der Welle in einer Richtung erforderlich ist. Als Stützlager gleicht die Konstruktion thermische Längenänderungen der Welle in Gegenrichtung axial aus. Da der Außenring weder über eine Schmiernut noch über Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Lagergehäuse.
Die NJ-Bauform ist mit zwei festen Borden am Außenring und einem festen Bord am Innenring konstruiert. Dadurch lässt sich der Innenring zur Montage separat handhaben und einseitig herausnehmen, was den Einbau bei eng bemessenen Bauräumen vereinfacht. Der verbaute Messingkäfig führt die zylindrischen Rollenkörper formstabil in der Laufbahn. Gefertigt in normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), entspricht das offene Wälzlager bewährten Industrieanforderungen.
Die Hauptabmessungen betragen 120 mm Bohrungsdurchmesser, 260 mm Außendurchmesser und 86 mm Baubreite. Diese genormten Maße erlauben die unkomplizierte Integration in bestehende Gehäuse und Wellenkonstruktionen.
Die Kennzeichnung NJ steht für ein Stützlager mit zwei Borden am Außenring und einem Bord am Innenring. Dadurch überträgt das Lager Axialkräfte in einer Richtung, während in Gegenrichtung ein axialer Verschiebeweg möglich bleibt.
Der Messingkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper mit geringem Spiel und hält sie auf konstantem Abstand. Der Werkstoff Messing weist eine hohe Festigkeit auf und eignet sich gut für Umgebungen mit Vibrationen oder raschen Drehzahlwechseln.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Damit deckt das offene Zylinderrollenlager normale Umgebungstemperaturen sowie Anwendungen mit erhöhter thermischer Beanspruchung ab, abgestimmt auf das jeweilige Schmiermedium.
Weil das Lager offen ausgeführt ist und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung mit Fett oder Öl über die Gehäusekonstruktion. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Schmiermittelaustritt wird extern im Gehäuse realisiert.
Dieses Lager wird mit normaler Radiallagerluft geliefert. Diese Standardlagerluft ist für normale Betriebstemperaturen und herkömmliche Passungen ausgelegt, bei denen keine unübliche thermische Einengung des Radialspiels zu erwarten ist.
NKE AUSTRIA GmbH
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