FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 33,88 € | 643,72 € |
| 3 | 67,76 € | 609,84 € |
Das FAG Zylinderrollenlager NU418 -M1-C3 mit 90 mm Bohrung bietet als einreihiges Loslager mit Messingkäfig hohe radiale Belastbarkeit.
Das Zylinderrollenlager NU418 -M1-C3 von FAG ist für Industrieanwendungen ausgelegt, bei denen hohe radiale Kräfte auf die Welle einwirken. Durch die zylindrischen Rollen verteilt diese Bauart die Lasten über die Linienberührung der Wälzkörper auf die Laufbahnen. Als offenes Loslager erlaubt die NU-Konstruktion den beidseitigen Ausbau des bordlosen Innenrings. Dies vereinfacht die getrennte Montage von Innen- und Außenring in der Gehäusekonstruktion und gleicht thermisch bedingte Längenänderungen der Welle aus.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NU418 -M1-C3 dient primär zur Aufnahme hoher Radialbelastungen in Anwendungen ohne axiale Kräfte. Da der Innenring keine Borde besitzt, lässt sich die Welle relativ zum Gehäuse axial verschieben, wodurch das Lager als reines Loslager fungiert. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Maschinen und Industrieantrieben mit langen Wellenabständen, bei denen thermische Ausdehnungen zwangfrei im Lager ausgeglichen werden müssen, um Gehäuseverspannungen zu vermeiden.
Der integrierte Messingkäfig sorgt für eine präzise Führung der zylindrischen Rollen und zeichnet sich durch Formstabilität bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen aus. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 bietet gegenüber der Normalluft zusätzlichen radialen Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen. Dies verhindert das Verklemmen der Wälzkörper, wenn Presspassungen gewählt werden oder Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Lager verfügt über 90 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 54 mm Breite. Als einreihiges Loslager der Bauform NU besitzt es einen beidseitig herausnehmbaren Innenring ohne Borde. Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und eignet sich für anspruchsvolle radiale Belastungen.
Das Nachsetzzeichen C3 bezeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der normalen Lagerausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel verhindert Verspannungen im Wälzkörperraum, falls Temperaturdifferenzen im Betrieb auftreten oder feste Passungen von Welle und Gehäuse das Lagerspiel einengen.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle ungehindert aus. Es nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und verhindert axiale Zwangsspannungen in der Lagerung.
Der zulässige Einsatzbereich des Lagers liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff sowie den Gehäuseabdichtungen der jeweiligen Konstruktion ab.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Einstufung bietet die im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bewährte Maß- und Laufgenauigkeit für standardisierte Einbausituationen.
Als offenes Lager ohne Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse der Anlage. Je nach Einsatzbedingungen und Betriebsgeschwindigkeit kann die Lagerstelle mit geeignetem Schmieröl oder Wälzlagerfett versorgt werden.
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