INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,48 € | 123,18 € |
| 20 | 12,97 € | 116,69 € |
Das zweireihige Zylinderrollenlager SL185009 -C3 von INA kombiniert vollrollige Bauart mit C3-Lagerluft für hohe Radialkräfte bei 45x75x40 mm Bauraum.
Das Zylinderrollenlager SL185009 -C3 ist ein zweireihiges, vollrolliges Wälzlager des Herstellers INA. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt das Lager eine maximale Anzahl an Zylinderrollen auf, was die Aufnahme hoher radialer Lasten begünstigt. Ausgelegt als offenes Stützlager ermöglicht die Konstruktion einen definierten axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse. Mit den Abmessungen 45 mm Bohrung, 75 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eignet sich diese Ausführung für hochbelastete Lagerungsstellen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses zweireihige Lager dient vorrangig der Aufnahme hoher radialer Kräfte bei kompaktem Bauraum. Als Stützlager nimmt es zudem axiale Führungskräfte in einer Richtung auf, während es thermische Längenänderungen der Welle ausgleicht. Typische Einsatzgebiete liegen im Getriebebau sowie im allgemeinen Maschinenbau bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen mit hohen Radialkräften.
Da das Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, lässt es sich flexibel in geschmierte Gehäusekonstruktionen einbinden. Die Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) unterstützt dabei den passgenauen Einsatz in standardisierten industriellen Baugruppen.
Die vollrollige Ausführung ohne Käfig maximiert die Kontaktfläche der Wälzkörper, wodurch das Bauteil sehr steif auf hohe radiale Lasten reagiert. Durch die erhöhte Radiallagerluft C3 bleibt das Lagerspiel auch bei Erwärmung oder strammen Passungen im zulässigen Betriebsbereich erhalten. Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius.
Bei der Konstruktion der Lagerstelle sollten Sie beachten, dass der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist. Die Schmierstoffzufuhr sowie eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit müssen daher über das umgebende Gehäuse erfolgen.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 75 mm sowie einer Breite von 40 mm entspricht das Lager genormten zweireihigen Abmessungen. Für den fachgerechten Einbau sind Welle und Lagersitz im Gehäuse exakt auf diese Nennabmessungen und die Toleranzklasse P0 abzustimmen.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardluft. Dieser zusätzliche interne Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen gewählt werden. Dadurch bleibt das Laufverhalten auch unter thermischer Belastung gleichmäßig.
Im Gegensatz zu Lagern mit Käfig nutzt die vollrollige Bauform den gesamten Laufbahnraum für Zylinderrollen aus. Durch die maximale Rollenanzahl nimmt das Bauteil besonders hohe Radialkräfte auf und weist eine hohe Steifigkeit auf. Wegen der Berührung benachbarter Rollen eignen sich vollrollige Lager vorrangig für moderate Drehzahlen bei gleichzeitig hoher statischer oder dynamischer Belastung.
Als Stützlager führt diese Bauform die Welle in eine axiale Richtung und stützt axiale Kräfte einseitig ab. Gleichzeitig erlaubt die Konstruktion einen definierten axialen Verschiebeweg in die Gegenrichtung. Dadurch gleicht das Lager Längenänderungen durch betriebsbedingte Erwärmung aus, ohne dass zusätzliche axiale Zwangskräfte auf das Wälzsystem einwirken.
Da dieses Modell offen und ohne Dichtungen sowie ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über den Gehäuseraum. Geeignete Schmiermittel wie Schmierfett oder Schmieröl müssen extern zugeführt werden. Zudem sind externe Gehäusedichtungen erforderlich, um das Lager vor Verunreinigungen zu schützen und Schmierstoffverlust zu verhindern.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte bleiben die Maßhaltigkeit der Komponenten sowie die Laufeigenschaften erhalten. Bei der Auswahl von Schmierstoff oder Gehäusedichtungen muss darauf geachtet werden, dass auch diese Umgebungskomponenten für den vorgesehenen thermischen Bereich ausgelegt sind.
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