SKF
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| 35 | 4,16 € | 37,44 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2203 ECP von SKF bietet mit 17 mm Bohrung, 40 mm Außendurchmesser und Polyamidkäfig eine kompakte Lösung für radiale Lasten.
Beim Zylinderrollenlager NJ2203 ECP handelt es sich um ein einreihiges Radial-Wälzlager von SKF mit optimierter Innenkonstruktion. Die Ausführung besitzt keinen Dichtring, wodurch das Schmiermittel unmittelbar an die Wälzkörper gelangt. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahn nimmt dieses Lager hohe Radialkräfte auf. Mit den kompakten Abmessungen von 17x40x16 mm eignet es sich gezielt für Bauräume, in denen stabile Führung bei moderaten Wellendurchmessern gefordert ist.
Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem dort, wo hohe Radialbelastungen auftreten und Wellen einseitig axial geführt werden müssen. Als Stützlager nimmt die Bauart NJ Axialkräfte in einer Richtung auf, während sie in der Gegenrichtung einen axialen Verschiebeweg ermöglicht. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Antrieben mit kombinierter Belastung. Das offene Design erlaubt den Betrieb in ölgeschmierten Gehäusen oder mit anwendungsspezifischem Schmierfett.
Der leichte Käfig aus Polyamid reduziert die bewegte Masse im Wälzkörpersatz. Das begünstigt einen ruhigen Lauf und verringert die Reibung im Betrieb. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius, was breite industrielle Bedingungen abdeckt. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, gestaltet sich die Montage von Welle und Gehäuse getrennt voneinander zeitsparend. Die erhöhte Laufgenauigkeit nach Klasse P6 unterstützt präzise Rundläufe.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm und eine Breite von 16 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für die Baureihe 2203. Der Außenring ist ohne Schmierbohrung oder Ringnut ausgeführt, weshalb Schmierstoff über die offene Stirnseite zugeführt wird.
Die Kennzeichnung NJ definiert ein Stützlager. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, der Innenring verfügt über einen festen Bord. Dadurch führt das Lager die Welle in einer axialen Richtung, während in die andere Richtung eine axiale Verschiebung möglich bleibt. Der Innenring lässt sich zur Montage einseitig abziehen.
Bei diesem Lager kombiniert der Hersteller zwei Spezifikationen. Die Maßgenauigkeit entspricht der Normalklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Die Laufgenauigkeit ist feiner toleriert und erfüllt die Anforderungen der Klasse P6 beziehungsweise ABEC 3. Dies unterstützt einen vibrationsarmen Lauf der gelagerten Welle.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich primär durch das Material des Polyamidkäfigs. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der Werkstoff seine mechanische Festigkeit und führt die Rollen zwischen den Laufbahnen des Lagers.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft ist darauf ausgelegt, dass nach dem Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse ein funktionsgerechtes Betriebsspiel verbleibt. Sie eignet sich für Standard-Passungen und gewöhnliche Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnung.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, muss die Schmierung über die umgebende Konstruktion erfolgen. Das Lager kann direkt in einem Ölbad laufen, über einen Ölkreislauf versorgt oder bei der Montage mit passendem Wälzlagerfett befüllt werden. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Laufbahnen vor Schmutz.
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