INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 97,95 € | 1.861,07 € |
| 3 | 195,90 € | 1.763,12 € |
Das Zylinderrollenlager SL04260 -D-PP von INA (260 x 340 x 95 mm) ist ein vollrolliges, zweireihiges Festlager mit beidseitiger Lippendichtung.
Das Zylinderrollenlager SL04260 -D-PP von INA zeichnet sich durch seine vollrollige Konstruktion ohne Käfig aus. Mit den Hauptabmessungen 260 mm Bohrung, 340 mm Außendurchmesser und 95 mm Breite nimmt dieses zweireihige Wälzlager sehr hohe radiale Belastungen auf. Als Festlager führt die Baueinheit die gelagerte Welle zusätzlich in beiden axialen Richtungen. Die beidseitig integrierten Lippendichtungen schützen das Innenleben vor Schmutzeintrag und halten das Schmiermittel im Lagerraum.
Konstruktionen mit dem Zylinderrollenlager SL04260 -D-PP erfordern maximale radiale Tragfähigkeit bei vorgegebenem Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industrieanordnungen mit hohen Radialkräften. Da die Ausführung als Festlager axiale Kräfte in beide Richtungen aufnimmt, stabilisiert sie rotierende Komponenten gegen axiale Verschiebungen. Der freigegebene Temperaturbereich reicht dabei von -20 bis +80 Grad Celsius.
Der Verzicht auf einen Käfig erlaubt die maximale Bestückung der Laufbahnen mit Zylinderrollen. Dadurch erreicht das Lager eine hohe Steifigkeit und Lastaufnahme, eignet sich jedoch konstruktionsbedingt für moderate Drehzahlbereiche. Die beidseitige Lippendichtung schützt die Rollenreihen vor Umwelteinflüssen. Mit normaler Radiallagerluft und gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) lässt sich das Bauteil passgenau in genormte Gehäusesitze integrieren.
Mit einer Bohrung von 260 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Breite von 95 mm ist das Lager dimensioniert. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den Einbau in schwere Industrieanwendungen und Maschinengehäuse. Vor der Montage sollten stets die Toleranzen von Welle und Gehäusebohrung abgeglichen werden.
Ein vollrolliges Lager verfügt über keinen trennenden Käfig. Der vorhandene Wälzkörperraum ist daher komplett mit Zylinderrollen gefüllt. Durch diese Bauweise vergrößert sich die lasttragende Kontaktfläche deutlich, was sehr hohe Radiallasten ermöglicht. Die zulässige Grenzdrehzahl fällt jedoch geringer aus als bei käfiggeführten Varianten.
Die Lippendichtungen an beiden Stirnseiten dichten den Innenraum gegen das Eindringen fester Partikel sowie Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig wirken sie dem Austritt des Schmierstoffs über die Lagerflanken entgegen. Dies unterstützt einen stabilen Schmierfilm und trägt zum Schutz der Laufbahnen vor abrasivem Verschleiß bei.
Zwischen -20 und +80 Grad Celsius liegt der zulässige Betriebsbereich dieses Lagers. Begrenzt wird diese Spanne vor allem durch das elastische Dichtungsmaterial und den werkseitigen Schmierstoff. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Dichtlippen ihre Form und dichten das Lagergehäuse gegen äußere Partikel ab.
Ein Festlager positioniert die Welle sowohl radial als auch beidseitig axial gegenüber dem Gehäuse. Es nimmt Axialkräfte in beiden Richtungen auf und wirkt ungewolltem Wandern der Welle entgegen. Im Zusammenspiel mit einem Loslager lassen sich wärmebedingte Längenausdehnungen von Bauteilen konstruktiv ausgleichen.
Die Toleranzklasse P0/PN, vergleichbar mit ABEC 1, bezeichnet den standardisierten Genauigkeitsgrad für Abmessungen sowie den Rundlauf des Lagers. Sie erfüllt die normalen Präzisionsanforderungen des Maschinenbaus und ermöglicht einen reibungslosen Einbau bei standardmäßigen Passungsauslegungen.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/