INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 56,90 € | 1.081,01 € |
| 3 | 113,79 € | 1.024,12 € |
Zylinderrollenlager SL014940 -C3 von INA vereint vollrollige Tragfähigkeit und axiale Führung als Festlager mit den Abmessungen 200 x 280 x 80 mm.
Das Zylinderrollenlager SL014940 -C3 ist ein zweireihiges, vollrolliges Wälzlager ohne Käfig. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt der Innenraum eine maximale Anzahl an Wälzkörpern auf, was eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit ermöglicht. Als Festlager führt es die Welle in beiden axialen Richtungen. Das offene Lager erlaubt eine anwendungsbezogene Schmierstoffwahl und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Diese Bauform kommt vorrangig zum Einsatz, wenn hohe Radialkräfte auf engem Bauraum wirken. Die zweireihige Rollenanordnung verleiht der Lagerung eine hohe Steifigkeit gegenüber Verkippungen. Typische Einsatzbereiche liegen in schweren Industriegetrieben und mechanischen Antrieben mit Linienberührung der Wälzkörper. In der Funktion als Festlager fixiert die Einheit die Welle axial gegenüber dem Gehäuse und nimmt beidseitig auftretende Führungskräfte auf.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist vorteilhaft, sobald im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, wirkt die C3-Lagerluft einem radialen Verspannen entgegen. Feste Passungen auf der 200-mm-Welle reduzieren das Betriebsspiel nach dem Aufpressen, sodass die erweiterte Lagerluft einen leichten Lauf unterstützt.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Baubreite von 80 mm ist das Lager für Wellen und Gehäuse mit entsprechenden Passungsmaßen ausgelegt. Diese Dimensionen bestimmen den benötigten Einbauraum der Lagerstelle.
Vollrollige Lager verzichten auf einen trennenden Käfig, um den gesamten Umfang mit Rollen zu bestücken. Die maximale Wälzkörperanzahl führt zu einer sehr hohen radialen Belastbarkeit und Formsteifigkeit, begrenzt jedoch bauartbedingt die zulässige Grenzdrehzahl gegenüber Lagern mit Käfigführung.
Als Festlager führt dieses Bauteil die Welle axial und überträgt auftretende Haltekräfte in beide Richtungen auf das Gehäuse. Die Borden an Innen- und Außenring führen die zylindrischen Rollen so, dass neben der vorrangigen Radialbelastung auch definierte axiale Kräfte aufgenommen werden.
Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, erfolgt die Schmierung über das umgebende Aggregat, etwa durch ein Ölbad oder eine Gehäusefettfüllung. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit wird über externe Gehäusedichtungen der Konstruktion realisiert.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten die Wälzkörper und Ringe ihre Maßstabilität, vorausgesetzt, der eingesetzte Schmierstoff ist für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN ausgeführt, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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