NKE
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Das Zylinderrollenlager LRJ2.1/2 von NKE Steyr nimmt hohe Radialkräfte auf und ermöglicht dank abnehmbarem Außenring einen flexiblen Einbau bei 63,5 mm Bohrung.
Das Zylinderrollenlager LRJ2.1/2 von NKE Steyr ist als einreihiges Rollenlager für die Aufnahme hoher radialer Belastungen konstruiert. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bietet die Ausführung eine hohe Steifigkeit im Betrieb. Das offene Lager besitzt eine Bohrung von 63,5 mm, einen Außendurchmesser von 127 mm sowie eine Breite von 23,81 mm. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Das Zylinderrollenlager LRJ2.1/2 kommt vor allem in Lageranordnungen zum Einsatz, bei denen reine Radialkräfte dominieren. Da es sich um ein offenes Loslager handelt, gleicht die Bauform betriebsbedingte Längenänderungen der Welle im Gehäuse zwanglos aus. Weil keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, lässt sich das Lager direkt über das Schmiersystem der Umgebung mit Öl oder Fett versorgen.
Beim Zylinderrollenlager LRJ2.1/2 lässt sich der Außenring beidseitig komplett abziehen. Diese Trennbarkeit erleichtert die Montage und Demontage an schwer zugänglichen Lagerstellen erheblich. Innenring samt Rollensatz und Außenring werden getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montiert. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) dient die Ausführung einer präzisen Führung bei üblichen Betriebstemperaturen.
Das Lager besitzt zöllig basierte Abmessungen mit einem Innendurchmesser von 63,5 mm (entsprechend 2,5 Zoll), einem Außendurchmesser von 127 mm und einer Breite von 23,81 mm. Diese Maßreihe wird häufig in Maschinen und Aggregaten mit zölligen Wellenmaßen verwendet.
In einer Lageranordnung nimmt das Loslager ausschließlich radiale Kräfte auf und lässt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zu. Dies verhindert mechanische Verspannungen, die durch thermische Ausdehnungen der Welle im laufenden Betrieb entstehen können. Das LRJ2.1/2 übernimmt genau diese axiale Ausgleichsfunktion.
Da die Konstruktion ohne Dichtscheiben ausgeführt ist und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung extern über den Gehäuseraum. Sie können je nach Drehzahl und Einsatzumgebung Lagerfett oder Schmieröl verwenden. Das Schmiermittel gelangt direkt zwischen Käfig und Rollen, erfordert jedoch eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen Schmutz.
Das Zylinderrollenlager LRJ2.1/2 ist für den Einsatz bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb ist neben der Lagerkonstruktion auch die Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie der Dichtungen in der umgebenden Konstruktion.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft (Standardluft). Es ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Kombination deckt den Großteil aller gängigen Industrieanwendungen ab und eignet sich für normale Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse.
NKE Steyr stattet dieses Modell mit einem stabilen Stahlblechkäfig aus. Der Käfig führt die einreihigen Zylinderrollen auf Abstand zueinander und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper. Die Blechausführung bietet eine hohe Formstabilität bei moderatem Eigengewicht innerhalb des zulässigen Betriebstemperaturbereichs.
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