NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,25 € | 156,73 € |
| 20 | 16,50 € | 148,48 € |
Das Zylinderrollenlager NJ313 -E-MPA von NKE Steyr kombiniert 65 mm Bohrung, Messingkäfig und einseitige axiale Führung für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager NJ313 -E-MPA ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen nimmt diese Bauart sehr hohe radiale Kräfte auf. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäusekonstruktionen integrieren. NKE Steyr stattet diese Ausführung mit einem Messingkäfig aus, der die Rollen auch bei dynamischen Belastungen führt.
Die Ausführung NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert das Lager als Stützlager: Es nimmt schwere Radiallasten auf und stützt die Welle in einer axialen Richtung ab. In die Gegenrichtung erlaubt die Konstruktion einen definierten axialen Verschiebeweg. Diese Eigenschaft gleicht thermische Längenänderungen der Welle aus. Typische Einsatzbereiche sind Getriebewellen, Industrieantriebe und schwere Maschinenkomponenten, bei denen eine einseitige axiale Festlegung gefordert ist.
Der verbaute Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er widersteht starken Schwingungen sowie raschen Drehzahlwechseln und ermöglicht einen weiten Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft (Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1) trägt dazu bei, dass das Lager bei gängigen Passungswahlen und moderaten Betriebstemperaturen seine radiale Vorspannung stabil beibehält. Weil der Innenring einseitig herausnehmbar ist, gestaltet sich der getrennte Einbau der Lagerringe in Gehäuse und auf die Welle besonders anwenderfreundlich.
Die NJ-Bauform besitzt zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Diese Konstruktion ermöglicht die Aufnahme von Radialkräften und axialen Kräften aus einer Richtung. In die entgegengesetzte Axialrichtung erlaubt das Lager Verschiebungen, wodurch thermisch bedingte Längenänderungen der Welle zwanglos ausgeglichen werden.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 33 mm auf. Der Außenring ist ohne Schmiernut oder Bohrung ausgeführt. Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) für universelle industrielle Einsatzzwecke.
Der Messingkäfig trennt die zylindrischen Rollen und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das Material zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit sowie Formstabilität bei Vibrationen aus. Es reduziert den Verschleiß im Wälzkörpersatz und trägt auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen zu einem vibrationsarmen Lauf bei.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist für Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich das Spiel auf das betriebsnotwendige Maß für eine gleichmäßige Lastverteilung.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Ausschlaggebend für die thermische Belastbarkeit sind neben den Werkstoffen der Lagerringe vor allem der Messingkäfig und das verwendete Schmiermittel der Anschlusskonstruktion, das auf den Einsatzbereich abgestimmt sein muss.
Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine direkte Versorgung über den zentralen Schmierkreislauf der Maschine mit Schmieröl oder Fett. Zudem lässt sich der Innenring für Montage- und Wartungszwecke separat auf die Welle aufziehen, was den Ein- und Ausbau in schwer zugänglichen Gehäusen erleichtert.
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