NKE
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Das Zylinderrollenlager NU2226 -E-MPA von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen 130x230x64 mm hohe radiale Belastbarkeit als einreihiges Loslager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager NU2226 -E-MPA von NKE Steyr ist als einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Belastungen ausgelegt. Durch die lineare Kontaktfläche der Zylinderrollen nimmt dieses Lager hohe radiale Kräfte auf. Bei den Hauptabmessungen von 130 mm Bohrung, 230 mm Außendurchmesser und einer Breite von 64 mm eignet sich das Wälzlager für schwere Wellenlagerungen im Maschinenbau. Das Bauteil erfüllt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und unterstützt dadurch die geforderte Maßhaltigkeit im laufenden Betrieb.
Lagerstellen mit schweren Radialkräften verlangen eine steife Führung. Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben und schweren Industrieantrieben zum Einsatz. Überall dort, wo reine Radialbelastungen vorherrschen und axiale Verschiebungen der Welle kompensiert werden müssen, erweist sich die Bauform als zweckmäßig. Instandhalter schätzen die Passgenauigkeit bei Reparaturen, während Konstrukteure die hohe radiale Tragfähigkeit des einreihigen Rollensatzes gezielt einplanen.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Loslager, bei dem der Innenring beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist. Diese Konstruktion ermöglicht es, thermische Längenänderungen der Welle zwangfrei innerhalb der Lagerstelle auszugleichen. Zudem vereinfacht der getrennte Aufbau sowohl den Einbau als auch die Demontage, da Innenring und Außenringsatz separat montiert werden können. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussmaße an Welle und Gehäuse, um eine fluchtende Ausrichtung der Lagerung zu begünstigen.
Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm sowie einer Breite von 64 mm entspricht dieses Wälzlager den genormten Hauptabmessungen. Als einreihiges Zylinderrollenlager ist es auf die Aufnahme hoher Radiallasten in Industrieanlagen abgestimmt.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch fungiert das Lager als reines Loslager. Es nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, ohne dass Verspannungen entstehen.
Gefertigt ist das Bauteil in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, was im angloamerikanischen Raum der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen nach ISO-Standard und reicht für Standardanwendungen im Maschinenbau aus.
Ein getrennter Innenring erleichtert die Montage und Wartung. Der Innenring lässt sich separat auf die Welle aufpressen, während der Außenring mit dem Rollenkranz im Gehäuse montiert wird. Beim Zusammenführen der Baugruppe gleiten beide Komponenten ineinander, was den Arbeitsaufwand bei beengten Platzverhältnissen verringert.
Typische Anwendungsfelder liegen in schweren Industriegetrieben und Antriebssträngen. Überall dort, wo Wellendurchmesser von 130 mm vorliegen und hohe radiale Kräfte bei gleichzeitigem Bedarf an axialem Längenausgleich auftreten, stellt dieses Lager eine funktionale Lösung dar. Es dient der Führung bei reiner Radiallast.
Zylinderrollenlager weisen einen Linienkontakt zwischen Rollenkörpern und Laufbahn auf, während Kugellager über einen Punktkontakt verfügen. Aufgrund der größeren Kontaktfläche können Zylinderrollenlager höhere radiale Kräfte aufnehmen und sind steifer konstruiert. Allerdings eignen sich Bauformen wie NU nicht für die Aufnahme von Axialkräften.
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