NKE
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Das Zylinderrollenlager NU2312 -E-MA6 von NKE Steyr mit 60 mm Bohrung nimmt hohe Radialkräfte auf und dient als anpassungsfähiges Loslager.
Das Zylinderrollenlager NU2312 -E-MA6 ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Lagerstellen mit hohen radialen Belastungen. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 46 mm stellt das Bauteil eine tragfähige Lagerung bereit. NKE Steyr fertigt das Modell in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen bietet die Bauweise eine ausgeprägte radiale Formsteifigkeit unter Belastung.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager wird vor allem in Lagerungsanordnungen mit reiner oder stark dominierender Radialbelastung eingesetzt. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie im Bereich robuster Antriebstechnik und Getriebekonstruktionen. Als Loslager gleicht die Konstruktion axiale Längenänderungen der Welle, die durch thermische Ausdehnung im Betrieb entstehen, zwanglos direkt im Lager aus. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Zuführung des Schmiermittels über die Gehäuseumgebung der Lagerstelle.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Führungsborde am Außenring, während der Innenring vollständig ohne Borde gestaltet ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die Montage sowie spätere Wartungsarbeiten an der Welle spürbar vereinfacht. Ein massiver Messingkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper präzise und eignet sich für Betriebsbedingungen mit hohen Beschleunigungskräften oder Vibrationen. Konstruktiv ist zu berücksichtigen, dass das Lager als reines Loslager ausgeführt ist und daher keine Axialkräfte aufnehmen kann.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Baubreite von 46 mm benötigt das Lager einen entsprechenden radialen und axialen Bauraum. Diese Abmessungen bestimmen den Sitz auf der Welle sowie die Aufnahme im Lagergehäuse.
Zwei feste Borde am Außenring und ein bordloser Innenring kennzeichnen diese Ausführung. Dadurch kann sich der Innenring gegenüber dem Rollensatz axial in beide Richtungen verschieben. Das Lager dient als Loslager und nimmt betriebsbedingte Wärmedehnungen der Welle auf.
Der massive Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen mit gleichmäßigem Abstand in den Laufbahnen. Der metallische Käfigwerkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Stabilität gegenüber Vibrationen aus, was für anspruchsvolle Einsatzbedingungen ausgelegt ist.
Bedingt durch den bordlosen Innenring nimmt diese Konstruktion keine axialen Führungskräfte auf. Das Bauteil dient ausschließlich zur Aufnahme radialer Belastungen. Für eine geführte Wellenlagerung ist daher zusätzlich ein separates Festlager zur axialen Fixierung vorzusehen.
Die Trennbarkeit vereinfacht die Montage- und Demontageabläufe. Der Innenring lässt sich unabhängig auf die Welle aufbringen, während der Außenring samt Rollenkranz separat im Gehäuse montiert wird. Beim Fügen der Bauteile gleitet die Welle axial in ihre Endlage.
Die Kennzeichnung P0 bzw. ABEC 1 steht für die grundlegende Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern. Diese Ausführung bietet eine definierte Maß- und Rundlaufgenauigkeit, die auf gängige Anforderungen im Maschinenbau und in industriellen Anwendungen abgestimmt ist.
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