NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,51 € | 256,73 € |
| 5 | 27,02 € | 243,22 € |
Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmiersysteme einbinden. Mit den Abmessungen von 110 mm Innendurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite eignet sich dieses Modell für Wellenlagerungen, bei denen axiale Längenausdehnungen der Welle auszugleichen sind.
Dieses Zylinderrollenlager dient vor allem als klassisches Loslager. Da der Innenring beidseitig bordlos und damit herausnehmbar konstruiert ist, lässt die Baueinheit axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse zu. Dies trägt dazu bei, thermisch bedingte Verspannungen in der Konstruktion zu vermeiden. Der Einsatz erfolgt typischerweise in Wellenkonstruktionen, an denen hohe radiale Traglasten und eine saubere zylindrische Führung gefordert sind.
Der massive Messingkäfig führt die Zylinderrollen präzise und bewährt sich bei starken Vibrationen oder wechselnden Drehbeschleunigungen. Durch die Ausführung in normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) passt das Lager in standardisierte Passungssysteme. Da der Außenring keine Nut und Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktionsseitig über die Stirnseiten. Der Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Abmessungen betragen 110 mm Innendurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite. Diese standardisierten Hauptmaße ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in zylindrischen Gehäusebohrungen des industriellen Maschinenbaus.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Das Lager fungiert als reines Loslager, nimmt ausschließlich Radiallasten auf und gleicht thermische Längenänderungen der Welle zwanglos aus.
Der Messingkäfig hält die einreihigen Zylinderrollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißfestigkeit aus, weshalb sich dieser Werkstoff bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen und erhöhten dynamischen Kräften bewährt.
Da dieses offene Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt und der Außenring ohne Nut oder Schmierbohrung ausgeführt ist, muss die Schmierstoffversorgung von außen über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Das Lager kann mit Fett oder Öl betrieben werden, wobei externe Gehäusedichtungen das Wälzsystem vor Schmutzeintritt schützen.
Der Temperatureinsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Für einen zuverlässigen Betrieb müssen das eingesetzte Schmiermittel sowie die externen Dichtungselemente der Gehäusekonstruktion ebenfalls für diese thermischen Bedingungen ausgelegt sein.
Die Einstufung nach P0, PN oder ABEC 1 kennzeichnet die Normaltoleranz für Maß- und Formgenauigkeit nach internationalen Wälzlagernormen. Lager dieser Genauigkeitsklasse decken die typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollständig ab und harmonieren mit marktüblichen Wellen- sowie Gehäusepassungen.
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