NKE
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| 30 | 8,44 € | 76,00 € |
Das Zylinderrollenlager NNF5011 -A-2LS-V von NKE Steyr ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager der Maße 55x90x46 mm für hohe Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager NNF5011 -A-2LS-V von NKE Steyr zeichnet sich durch seine vollrollige, zweireihige Bauweise ohne Käfig aus. Da der vorhandene Bauraum maximal mit Rollen gefüllt ist, nimmt das Wälzlager sehr hohe Radialkräfte auf. Als kompaktes Festlager fixiert die Konstruktion Wellen in beide axiale Richtungen. Beidseitig angeordnete schleifende Dichtungen schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit in anspruchsvollen Industrieumgebungen.
Konstruktionen mit hohen Radialbelastungen bei moderaten Drehzahlen bilden das Haupteinsatzgebiet für dieses Lager. Typische Anwendungen finden sich beispielsweise in Seilrollen, Umlenkrollen, Hebezeugen oder Getrieben des allgemeinen Maschinenbaus. Dank der beiden Ringnuten am Außenring lässt sich das Lager axial über Sicherungsringe im Gehäuse fixieren. Die integrierte Schmiernut erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in das Wälzkörpersystem, was die Wartung im eingebauten Zustand vereinfacht.
Gegenüber Käfiglagern ermöglicht die vollrollige Bauform eine hohe radiale Tragfähigkeit auf engem Raum, begrenzt bauartbedingt jedoch die Grenzdrehzahl. Die beidseitigen Schleifdichtungen halten Verunreinigungen fern und definieren den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad Celsius. Bei der Montage ist die Ausführung als Festlager zu berücksichtigen: Beide Lagerringe müssen axial abgestützt werden. Mit der normalen Radiallagerluft und Toleranzklasse P0 eignet sich dieses Lager für standardisierte Passungen im Maschinenbau.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 46 mm vereint diese Ausführung eine zweireihige Rollenanordnung mit integrierter Abdichtung auf geringer axialer Baubreite. Die Abmessungen folgen der standardisierten Maßreihe für NNF-Lager.
Bei einem vollrolligen Zylinderrollenlager wird auf einen herkömmlichen Käfig verzichtet. Dadurch lässt sich die maximale Anzahl an Zylinderrollen im Lager unterbringen. Das führt zu einer besonders hohen radialen Belastbarkeit und Formsteifigkeit. Aufgrund der Berührung benachbarter Rollen eignen sich diese Lager vorrangig für mittlere bis langsamere Drehzahlen.
Die schleifenden Dichtscheiben liegen direkt an den Lagerringen an und dichten das Innere gegen feste Schmutzpartikel, Staub oder Spritzwasser ab. Gleichzeitig halten sie das Schmierfett im System. Dies schützt die Laufbahnen vor vorzeitigem Verschleiß, begrenzt den Betriebstemperaturbereich des Lagers jedoch auf -20 bis +80 Grad Celsius.
Der Außenring ist mit zwei Ringnuten und einer zentralen Schmiernut ausgestattet. Die Ringnuten dienen zur axialen Befestigung mittels Sicherungsringen direkt in Bohrungen, etwa bei Seilscheiben oder Gehäusen ohne Anschlagschulter. Über die Schmiernut und zugehörige Schmierbohrungen lässt sich frischer Schmierstoff bei Bedarf direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen.
Als Festlager führt diese Bauart eine Welle gegenüber dem Gehäuse in beiden axialen Richtungen. Feste Borde an Innen- und Außenringen übertragen auftretende Axialkräfte über die Rollenstirnflächen. Bei der Konstruktion muss beachtet werden, dass thermische Längenänderungen der Welle nicht über dieses Lager ausgeglichen werden können.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft und in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, eignet sich die Ausführung für Standardpassungsverhältnisse und übliche Betriebstemperaturen. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maß- und Rundlauftoleranzen passgenau ab.
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