FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Zylinderrollenlager RNU2212 -E-XL-TVP2 von FAG nimmt hohe radiale Kräfte auf und besitzt die Maße 72 x 110 x 28 mm.
Das Zylinderrollenlager RNU2212 -E-XL-TVP2 von FAG ist ein Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten. Die Bauform zeichnet sich durch zylindrische Rollen aus, die den Druck linienförmig auf die Laufbahn verteilen. Mit einer Bohrung von 72 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 28 mm fügt sich diese Komponente präzise in Maschinenkonstruktionen ein. Der Außenring ist ohne Nut und ohne Schmierbohrung ausgeführt.
Dieses Zylinderrollenlager ist für Lagerstellen ausgelegt, an denen vorwiegend radiale Kräfte wirken. Durch den Linienkontakt der Wälzkörper auf den Laufbahnen bleibt die Anordnung auch unter Belastung formstabil. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo eine kompakte Bauweise mit hoher Tragfähigkeit kombiniert werden muss. Da der Außenring keine Schmiernut besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Gehäuseumgebung oder direkt von der Stirnseite.
Konstrukteure sollten beachten, dass der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist. Die Schmierung des Lagers muss daher stirnseitig oder über das umgebende Gehäuse eingebracht werden. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße von 72 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite an Welle und Gehäuse. Eine fluchtende Ausrichtung der Lagerachse ist entscheidend, um Kantenbelastungen an den Zylinderrollen zu vermeiden.
Die Hauptabmessungen betragen 72 mm Innendurchmesser bzw. Bohrung, 110 mm Außendurchmesser sowie 28 mm Baubreite. Diese Maße sind maßgebend für die Passungsauswahl an der Welle sowie im Lagergehäuse. Messen Sie vor dem Austausch die vorhandene Lagerstelle nach, um einen passgenauen Sitz der Baugruppe zu erzielen.
Zylinderrollenlager dieser Bauart sind primär auf die Übertragung hoher radialer Kräfte ausgelegt. Die zylindrische Form der Rollen schafft eine breite Kontaktlinie auf der Laufbahn, wodurch das Wälzlager gegenüber Radialkräften besonders steif reagiert. Reine Axialkräfte kann diese Ausführung ohne spezielle Borde nicht führen.
Weil der Außenring weder über eine Ringnut noch über Schmierbohrungen verfügt, muss Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig in das Lager eingebracht werden. Konstrukteure sehen dafür entsprechende Kanäle im Gehäuse oder im Lagerdeckel vor, damit das Schmiermittel direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen gelangt.
Im Gegensatz zu Punktkontakten bei Kugellagern rollen Zylinderrollen linienförmig auf den Laufbahnen ab. Dies ermöglicht eine hohe Kraftübertragung bei gleichen Außenabmessungen. Zylinderrollenlager bieten eine sehr hohe radiale Steifigkeit, erfordern im Gegenzug jedoch eine präzise Ausrichtung von Welle und Gehäuse, um Kantenläufer zu verhindern.
Achten Sie beim Einbau auf saubere Anschlussflächen und eine achsparallele Ausrichtung zwischen Welle und Gehäusebohrung. Ein Schiefstand führt bei Rollenlagern zu ungleichmäßigen Spannungsspitzen an den Kanten der Wälzkörper. Zudem sollte vor der Inbetriebnahme die passende Erstschmierung nach den Vorgaben der Konstruktion erfolgen.
Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen große Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Durch die Ausführung mit 110 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite dient das Wälzlager einer stabilen Wellenführung in anspruchsvollen industriellen Umgebungen.
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