SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,00 € | 664,91 € |
| 3 | 69,99 € | 629,92 € |
Das einreihige SKF Zylinderrollenlager NU322 ECM/C4VA301 (110x240x50 mm) bietet dank Messingkäfig und C4-Lagerluft hohe radiale Belastbarkeit bei thermischen Dehnungen.
Das Zylinderrollenlager NU322 ECM/C4VA301 von SKF nimmt als einreihiges Radial-Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite fungiert dieses Wälzlager typischerweise als Loslager. Die optimierte Innenkonstruktion in Verbindung mit einem Messingkäfig trägt zur Stabilität im laufenden Betrieb bei. Durch die offene Bauweise ohne Dichtungen lässt sich das Lager in Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett einbinden.
Dieser Lagertyp eignet sich für Wälzlagerungen, an denen hohe radiale Kräfte und axiale Längenänderungen der Welle auftreten. Als reines Loslager besitzt die Ausführung NU zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring beidseitig bordlos und herausnehmbar ist. Dadurch verschiebt sich die Welle bei Erwärmung ohne axiale Zwangskräfte im Lager. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark erhöhte Radiallagerluft hin, die über dem normalen Betriebsspiel liegt. Diese Variante empfiehlt sich, wenn Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse das Lagerspiel im Lauf verringern oder feste Presspassungen zum Einsatz kommen. Ergänzend kombiniert dieses Modell die Maßgenauigkeit P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) mit einer feineren Laufgenauigkeit der Klasse P6 (ABEC 3). Für Instandhaltung und Erstausrüstung bietet diese Abstimmung verlässliche Laufeigenschaften.
Das Zylinderrollenlager hat eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 50 mm. Die einreihige Konstruktion ist offen ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtungen. Die Versorgung mit Schmieröl oder Schmierfett erfolgt extern über das Gehäusesystem.
Die NU-Bauform dient als Loslager zur Aufnahme rein radialer Kräfte. Der Außenring führt die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring beidseitig bordlos und herausnehmbar gestaltet ist. Dadurch gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle im Betrieb ohne axiale Zwangskräfte direkt im Wälzkörpersatz aus.
Der Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen und zeichnet sich durch hohe mechanische sowie thermische Stabilität aus. Das Material ist für den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt und eignet sich für Anwendungen mit kontinuierlicher Beanspruchung.
Die Kennzeichnung C4 beschreibt eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum trägt dazu bei, dass sich die Lagerringe bei starken Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring nicht verspannen. Zudem gleicht die C4-Luft eine Verringerung des Spiels durch feste Presssitze aus.
Das Lager verbindet eine Maßgenauigkeit der Normalklasse P0 (entsprechend ABEC 1) mit einer Laufgenauigkeit der Klasse P6 (entsprechend ABEC 3). Die Anschlussmaße entsprechen den Standardtoleranzen für den Einbau, während die P6-Klassifizierung für die Führung der rotierenden Bauteile ausgelegt ist.
Da das Lager als offene Ausführung ohne Dichtscheiben konstruiert ist, werden Schmierstoffart und Schmierintervall auf die jeweilige Betriebsumgebung abgestimmt. Der Außenring besitzt keine Nut oder Schmierbohrung, weshalb die Zuführung seitlich über das umgebende Gehäuse erfolgt. Je nach Einsatzfall kommen dafür Schmierfette oder Schmieröle in Betracht.
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