INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,84 € | 415,04 € |
| 3 | 43,68 € | 393,20 € |
Das Zylinderrollenlager SL014830 von INA ist ein vollrolliges, zweireihiges Festlager mit Ringnut im Außenring für schwere Radiallasten bei 150 mm Wellendurchmesser.
Mit dem Zylinderrollenlager SL014830 bietet INA ein zweireihiges Wälzlager für mechanisch stark beanspruchte Industrieanwendungen. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt diese Bauform die maximale Rollenanzahl, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit Käfig deutlich begünstigt. Die offene Ausführung weist die Abmessungen 150 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite auf. Für präzise geführte Wellen im Maschinenbau dient dieses Modell als Festlager.
Dieses Lager nimmt vorrangig sehr hohe radiale Kräfte auf. Vollrollige Wälzlagerungen berühren sich an den benachbarten Rollen, weshalb sie gezielt für moderate Drehzahlen ausgelegt sind. Bei thermischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad behält das Bauteil seine mechanische Formstabilität bei und erfüllt seine Führungsaufgaben bei anspruchsvollen statischen und dynamischen Lastbedingungen verlässlich.
Die Ringnut im Außenring gestattet eine direkte axiale Fixierung im Gehäuse über Sicherungsringe. Als Festlager führt das Zylinderrollenlager SL014830 die Welle in beiden Richtungen axial und nimmt entsprechende Kräfte auf. Bei der Einpassung sind die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 zu berücksichtigen. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäusedichtung die Laufbahnen vor Schmutz und Schmiermittelverlust.
Mit 150 mm Innendurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 40 mm Baubreite eignet sich das Lager für den Einbau auf Wellen mit entsprechendem Sitz. Diese Dimensionen definieren die zweireihige Ausführung für Gehäusebohrungen, die für kompakte, hoch tragfähige Wälzlagerungen vorgesehen sind.
Bei vollrolligen Lagern entfällt der Wälzkörperkäfig, sodass der Zwischenraum zwischen den Laufbahnen vollständig mit Rollen besetzt ist. Dadurch erhöht sich die radiale Belastbarkeit beträchtlich. Aufgrund der direkten Berührung benachbarter Wälzkörper eignet sich diese Bauart vorrangig für langsame bis moderate Drehzahlen.
Die Ringnut am Außenring dient der axialen Positionierung im Lagergehäuse über Spreng- oder Sicherungsringe. Dadurch können aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Seitendeckel bei der Konstruktion entfallen. Dies reduziert den axialen Bauraumbedarf und erleichtert die Montage der Lagereinheit im Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da keine thermisch empfindlichen Kunststoffkomponenten verbaut sind, behält der Lagerstahl seine Formstabilität. In der Betriebspraxis begrenzt in erster Linie der thermische Einsatzbereich des gewählten Schmierstoffs die Grenze der Lagerstelle.
Das offene Lager besitzt ab Werk keine berührenden oder berührungslosen Dichtelemente. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit sowie den Austritt von Schmierstoff zu verhindern, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung des Gehäuses, beispielsweise über Wellendichtringe oder Labyrinthe.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitige Radialspiel im Ausgangszustand vor dem Einbau. Sie trägt dazu bei, dass nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse sowie unter betriebsbedingter Erwärmung ein funktionstaugliches Betriebsspiel ohne schädliche Verspannung erhalten bleibt.
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