NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 32,14 € | 610,67 € |
| 3 | 64,28 € | 578,53 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ2320 EMC3 von NSK mit 100x215x73 mm dient als stabiles Stützlager für schwere radiale Lasten im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager NJ2320 EMC3 zeichnet sich durch seine Bauform als Stützlager mit einseitig herausnehmbarem Innenring aus. Diese Konstruktion nimmt sehr hohe Radialkräfte auf und führt die Welle in einer axialen Richtung. Mit Abmessungen von 100 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 73 mm Breite eignet sich diese offene Ausführung für öl- oder fettgeschmierte Lagerstellen. NSK stattet das Lager mit einem massiven Messingkäfig aus, der die Wälzkörper präzise führt.
Typische Einsatzbereiche finden sich bei Wellenlagerungen mit hohen Radialbelastungen und einseitigen axialen Führungskräften. Durch die Ausführung NJ stützt das Lager Axialkräfte einseitig ab, lässt in Gegenrichtung jedoch einen axialen Verschiebeweg zu. Das gleicht wärmebedingte Längenänderungen der Welle aus. Die Kombination aus zylindrischen Rollen und dem festen Messingkäfig unterstützt den Lauf bei hohen Drehzahlen, Vibrationen und stoßartigen Belastungen.
Die vergrößerte Lagerluftgruppe C3 gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad aus. Auch feste Passungen an Welle und Gehäuse schränken das interne Lagerspiel nicht unzulässig ein. Der robuste Messingkäfig weist bei starker Beschleunigung hohe Festigkeit auf. Zudem erleichtert der abziehbare Innenring die getrennte Montage beider Lagerringe, was Montagezeiten verkürzt. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 73 mm. Diese genormten Hauptabmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es handelt sich um ein einreihiges Rollenlager ohne Schmiernut oder Bohrungen im Außenring.
Die Bauform NJ kennzeichnet ein Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager radiale Kräfte sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. In die entgegengesetzte Axialrichtung erlaubt die Konstruktion einen Verschiebeweg zum Ausgleich thermischer Wellenausdehnungen.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungsübermaße das Betriebsspiel im Einbauzustand verringern.
Das Kennzeichen M im Variantentext verweist auf einen massiven Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit, günstige Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Dieser Käfigtyp empfiehlt sich besonders bei raschen Drehzahlwechseln, hohen Fliehkräften oder starken Stoßbelastungen, wie sie in anspruchsvollen Industrieantrieben auftreten.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, hängt die tatsächliche thermische Grenze vor allem vom gewählten Schmierfett oder Schmieröl sowie der thermischen Stabilität der Umbauteile ab.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Fettfüllung und müssen über die Gehäusekonstruktion mit Schmierstoff versorgt werden. Sie eignen sich sowohl für die Umlauf- oder Tauchschmierung mit Öl als auch für die regelmäßige Nachschmierung mit Wälzlagerfett. Die umgebende Gehäusedichtung schützt das System vor eindringendem Schmutz.
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