NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,25 € | 194,76 € |
| 5 | 20,50 € | 184,51 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ2219 W von NSK (95x170x43 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und fungiert dank bordgeführter Bauform als Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ2219 W ist ein offenes, einreihiges Rollenlager für industrielle Antriebs- und Maschinenkonzepte. Rollenförmige Wälzkörper mit Linienkontakt übertragen hohe Radiallasten im System, während der Stahlblechkäfig die zylindrischen Rollen gleichmäßig auf Abstand hält und führt. Der Hersteller NSK fertigt dieses Modell in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt und besitzt einen Außenring ohne Nut und ohne Schmierbohrung.
Lagerungen mit schweren rotierenden Wellen profitieren von der hohen radialen Belastbarkeit dieser Baureihe. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Getriebewellen und starren Lageranordnungen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt das Lager hohe Radialkräfte und Stoßbelastungen auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, erfordert der Betrieb eine externe Schmierstoffversorgung und Dichtungsfunktion über das umgebende Maschinengehäuse.
Die NJ-Ausführung fungiert mechanisch als Stützlager zur Führung von Wellen. Zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring nehmen Axialkräfte in einer Richtung auf. In der Gegenrichtung erlaubt die Bauform einen axialen Verschiebeweg, wodurch wärmebedingte Längenänderungen der Welle keinen Zwang im Lagersitz erzeugen. Zur Montage lässt sich der Innenring einseitig herausnehmen, was das separate Aufpressen auf die Welle und in die Gehäusebohrung erleichtert.
Mit 95 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 43 mm Baubreite entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen. Diese Maße ermöglichen die Integration in abgestimmte Lagergehäuse und die Montage auf Wellen mit entsprechendem Lagersitz.
Zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring nehmen Axiallasten aus einer definierten Richtung auf. In Gegenrichtung lässt die Konstruktion einen axialen Verschiebeweg zu, wodurch Wärmedehnungen der Welle ausgeglichen werden.
Da das Lager ohne eigene Dichtungen geliefert wird und der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich Fett- oder Ölschmierungen in Kombination mit externen Gehäusedichtungen.
Diese Einstufung bezeichnet die reguläre Standard-Toleranzklasse für Wälzlager im industriellen Einsatz. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Laufbahnen und deckt übliche Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Der Stahlblechkäfig und die Lagerringe behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre mechanische Funktion. Der verwendete Gehäuseschmierstoff muss für denselben Temperaturbereich ausgelegt sein.
Die Zerlegbarkeit ermöglicht es, Innen- und Außenring separat auf der Welle sowie im Gehäuse zu montieren. Dieses getrennte Einpressen erleichtert Montageabläufe und verringert das Risiko, Laufbahnen oder Wälzkörper beim Zusammenführen zu beschädigen.
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