NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,62 € | 182,62 € |
| 20 | 19,23 € | 173,01 € |
Das Zylinderrollenlager NJ317 von NACHI (85x180x41 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und führt Wellen axial in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ317 ist ein einreihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und 41 mm Breite bewältigt das Lager schwere Radiallasten. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bietet die Bauform eine hohe Steifigkeit. Als offene Ausführung ohne Dichtungen lässt sich das Wälzlager flexibel in geschmierte Gehäuse integrieren, während die Standard-Radiallagerluft einen vibrationsarmen Lauf unterstützt.
Konstrukteure nutzen dieses Lager vor allem dort, wo neben dominierenden Radialkräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auftreten. Die NJ-Bauform verfügt über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch wirkt das Bauteil als Stützlager und ermöglicht eine axiale Verschiebung der Welle in die entgegengesetzte Richtung. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebestufen sowie in industriellen Antriebswellen.
Der Innenring lässt sich bei der Montage separat auf die Welle aufziehen, da er auf einer Seite bordlos gestaltet ist. Dies erleichtert Wartungsarbeiten und den Zusammenbau in engen Gehäusen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und bleibt bei Temperaturen von -30 bis +150 Grad formstabil. Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und eignet sich für standardisierte Passungen im industriellen Umfeld.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 41 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben den unkomplizierten Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen. Der Außenring kommt ohne Nut und ohne Schmierbohrung aus, weshalb die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse erfolgt.
Bei der Bauform NJ besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring mit nur einem Bord ausgestattet ist. Dadurch nimmt das Lager axiale Führungskräfte in einer Richtung auf. In die Gegenrichtung lässt es eine freie Längenausdehnung der Welle zu, was thermische Spannungen im Betrieb wirksam vermeidet.
Das Wälzlager deckt einen thermischen Anwendungsbereich von -30 bis +150 Grad ab. Die Formstabilität des massiven Wälzkörpersatzes und des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieser Grenzen erhalten. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel - Schmierfett oder Schmieröl - für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Einstufung nach P0 (entspricht ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß- und Lauftoleranzen industrieller Wälzlager. Diese Klasse bietet eine definierte Fertigungsqualität für übliche Wellen- und Gehäusepassungen im Maschinenbau, ohne dass teure Sondergenauigkeiten erforderlich sind. Sie unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei regulären Drehzahlen.
Das Fehlen integrierter Dichtscheiben ermöglicht die direkte Versorgung der Rollen mit Gehäuseschmierstoffen wie Umlauföl oder Getriebefett. Offene Zylinderrollenlager weisen zudem kein Dichtungsreibmoment auf, was die Reibungswärme im Dauerbetrieb reduziert. Für den Schutz vor Staub und Feuchtigkeit sorgen bei dieser Bauart externe Dichtelemente im Lagergehäuse.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitiges Berühren. Das Material zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Es verträgt stoßartige Belastungen im industriellen Alltag und erlaubt den Einsatz über das gesamte Temperaturspektrum des Lagers.
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