NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Zylinderrollenlager NJ210 C3 von NACHI (50x90x20 mm) nimmt hohe radiale Lasten auf, bietet erhöhte C3-Lagerluft und dient als einseitiges Stützlager.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ210 C3 von NACHI nimmt hohe Radialkräfte auf und führt Wellen axial in einer Richtung. Durch die Linienberührung der zylindrischen Rollen eignet sich diese Ausführung für Anwendungen mit starken Querkräften. Das Lager verfügt über eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 20 mm. Als offenes Bauteil lässt es sich flexibel in bestehende Schmierkreisläufe integrieren.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen mit moderaten einseitigen Axialkräften zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen starke Querkräfte aufgenommen werden müssen. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, gleicht das Lager geringe axiale Längenänderungen der Welle aus. Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft gezielt für Konstruktionen, bei denen Bauteile getrennt montiert werden sollen.
Die Kennzeichnung NJ definiert das Lager als Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem Bord am Innenring. Dadurch nimmt es Führungskräfte in einer Axialrichtung auf, während die Gegenseite verschiebbar bleibt. Der Zusatz C3 signalisiert eine über dem Normalwert liegende Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 20 mm entspricht die Ausführung standardisierten Anschlussmaßen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese geometrischen Vorgaben, um einen passgenauen Sitz sicherzustellen.
Bei der Bauform NJ besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring über einen einfachen Bord verfügt. Das Bauteil fungiert somit als Stützlager, das radiale Kräfte überträgt und axiale Verschiebungen der Welle in einer Richtung begrenzt. Zudem lässt sich der Innenring für eine leichtere Montage einseitig abziehen.
Eine Lagerluft C3 liegt über dem Normalwert (CN), um thermische Ausdehnungen bei Betriebserwärmung gezielt zu kompensieren. Zudem gleicht das vergrößerte Radialspiel die Verengung aus, die bei festen Passungen auf der Welle oder im Gehäuse durch Ringaufweitung entsteht.
Da das Lager offen ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung über die Umgebungskonstruktion. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich Schmieröl oder Schmierfett. Die Lagerstelle benötigt daher externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutz sowie den Austritt des Schmierstoffs zu verhindern.
Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und hält sie berührungsfrei auf ihrer Bahn. Das gestanzte Blech zeichnet sich durch geringes Eigengewicht sowie Formstabilität im Betrieb aus. Gleichzeitig bietet die Käfigkonstruktion ausreichend Freiraum im Lagerinneren, damit Schmierstoffe ungehindert zu den Laufbahnen gelangen können.
Gefertigt nach Normaltoleranz P0 entspricht das Lager der Klassifizierung ABEC 1. Diese Toleranzklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Sie definiert die zulässigen Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser sowie die Rundlaufgenauigkeit der Laufbahnen.
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