INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,25 € | 99,91 € |
| 20 | 10,52 € | 94,64 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182915 -C3 von INA bietet mit den Maßen 75x105x19 mm hohe radiale Tragfähigkeit sowie axialen Verschiebeweg.
Das Zylinderrollenlager SL182915 -C3 ist ein einreihiges, offenes Wälzlager des Herstellers INA. Durch die vollrollige Bauart ohne Käfig nutzt die Konstruktion den Innenraum für eine maximale Anzahl an Wälzkörpern aus. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 105 mm und einer Breite von 19 mm nimmt das Lager sehr hohe Radialkräfte auf. Als Stützlager lässt es zudem einen definierten axialen Verschiebeweg zu. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter setzen diese Ausführung ein, wenn beengter Bauraum mit hohen radialen Belastungen zusammentrifft. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder schweren Industrieantrieben. Da es sich um ein Stützlager handelt, stützt das Lager die Welle radial ab und erlaubt axiale Verschiebungen in bestimmten Grenzen. Dadurch lassen sich Wärmedehnungen der Welle kompensieren. Bei offenen Lagern ohne Dichtung erfolgt die Schmierung über das umgebende Gehäusesystem mit Fett oder Öl.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses Spiel wirkt einem Verspannen des Lagers entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Die vollrollige Ausführung verzichtet auf einen Käfig, wodurch die Kontaktfläche steigt und das Lager hohe Stoß- und Radiallasten aufnimmt. Der Außenring besitzt weder Schmiernut noch Schmierbohrung. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich das Lager für standardisierte Passungen im Industriebereich.
Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 105 mm und einer Breite von 19 mm besitzt das Bauteil standardisierte Einbaumaße für platzsparende Konstruktionen. Die Toleranzen der Maß- und Laufeigenschaften entsprechen der Standardtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Bei vollrolligen Zylinderrollenlagern fehlt der Käfig, sodass der Ringraum mit der größtmöglichen Zahl an Rollen gefüllt ist. Rollen berühren sich gegenseitig auf ihren Mantelflächen. Diese Konstruktion führt zu einer besonders großen Linienberührung, wodurch das Bauteil sehr hohe statische und dynamische Radialkräfte aufnehmen kann, während die Drehzahlen konstruktionsbedingt niedriger ausfallen als bei Käfiglagern.
Als Stützlager nimmt diese Bauform hohe Radiallasten auf und lässt gleichzeitig eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse in bestimmte Richtungen zu. Dies mindert Zwangskräfte, wenn sich Bauteile durch Erwärmung während des Betriebs axial ausdehnen. Das Lager führt die Welle radial, dient jedoch nicht als Festlager zur beidseitigen axialen Fixierung.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet ein Radialspiel, das über der normalen Lagerluftgruppe liegt. Mehr radiales Spiel ist vorteilhaft, wenn feste Passungen die Bohrung verengen oder im Dauerbetrieb deutliche Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse entstehen. Das Spiel wirkt einem vorzeitigen Klemmen der Rollen entgegen und begünstigt einen leichten Lauf.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da keine integrierten Gummidichtungen oder Kunststoffkäfige vorhanden sind, bleibt das metallische Gefüge über diese Spanne maßstabil. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff, etwa ein geeignetes Lagerfett oder Getriebeöl, ebenfalls für die anfallenden Temperaturen spezifiziert sein.
Mangels eigener Dichtscheiben sowie ohne Schmiernut oder Schmierbohrung im Außenring erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Gehäusekonstruktion, beispielsweise über ein externes Ölbad, eine Umlaufschmierung oder manuelles Nachfetten. Zudem schützt eine externe Gehäusedichtung das Lager vor dem Eindringen von Schmutz.
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