NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,62 € | 277,91 € |
| 5 | 29,26 € | 263,27 € |
Das Zylinderrollenlager MRJ3 von NKE Steyr bietet als offenes, einreihiges Loslager mit 76,2 mm Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager MRJ3 zeichnet sich durch zöllige Abmessungen mit 76,2 mm Innendurchmesser, 177,8 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 39,68 mm aus. Als einreihiges Wälzlager nimmt die Konstruktion primär radiale Kräfte auf. NKE Steyr stattet die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig aus, der die zylindrischen Rollen präzise führt. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt Anforderungen an normale Maß- und Rundlaufgenauigkeiten im industriellen Betrieb ab.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen reine Radialbelastungen auftreten. Durch den beidseitig abnehmbaren Außenring fungiert das Bauteil als Loslager. Die Ausführung gleicht thermische Längenänderungen der Welle direkt innerhalb der Lagerstelle aus, wodurch axiale Verspannungen vermieden werden. Da keine Dichtungen integriert sind, erfolgt der Betrieb in einem geschützten Gehäuseumfeld.
Die bordfreie Gestaltung des Außenrings erleichtert die Montage der Lagerkomponenten. Innen- und Außenring lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren, bevor die Baugruppen zusammengeführt werden. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig und ist für Temperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da der Außenring weder über Schmierbohrungen noch über eine Ringnut verfügt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Die normale Radiallagerluft dient dazu, bei üblichen Passungen das passende radiale Betriebsspiel bereitzustellen.
Mit einer Bohrung von 76,2 mm, einem Außendurchmesser von 177,8 mm sowie einer Breite von 39,68 mm weist das Lager zöllige Abmessungen auf. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Gehäuse- und Wellensitze auf Übereinstimmung mit diesen Anschlussmaßen, um den vorschriftsmäßigen Sitz der Lagerkomponenten zu ermöglichen.
Durch den beidseitig abnehmbaren Außenring besitzt das Lager keine axiale Führung über Borde am Außenring. Axiale Verschiebungen der Welle, wie sie beispielsweise durch thermische Ausdehnung im laufenden Betrieb entstehen, gleicht die Konstruktion direkt zwischen den Laufbahnen zwangfrei aus.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad für dieses Zylinderrollenlager. Maßgeblich für diese Temperaturgrenzen sind die Lagerringe sowie der Stahlblechkäfig. Bei der Inbetriebnahme sollte der gewählte Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein, um eine stabile Schmierung im Betrieb zu unterstützen.
Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtungen erfordert das Zylinderrollenlager eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutzeintritt. Da der Außenring keine Nut und keine Schmierbohrung aufweist, muss das Schmiermittel je nach Systemauslegung über Öl oder Fett von der Stirnseite her an die Wälzkörper herangeführt werden.
Mit der Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) erfüllt das Lager die Standardvorgaben für Maß- und Rundlaufgenauigkeit im Maschinenbau. Für reguläre industrielle Anwendungen reicht diese Genauigkeit aus. Falls Anwendungen engere Toleranzen an den Rundlauf verlangen, kommen dafür speziell gefertigte Präzisionsklassen in Betracht.
Das interne Betriebsspiel verringert sich nach dem Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse geringfügig. Die normale Radiallagerluft ist so ausgelegt, dass bei üblichen Wellen- und Gehäusetoleranzen nach dem Einbau ein betriebsgerechter Leichtlauf ohne Klemmen erhalten bleibt.
NKE AUSTRIA GmbH
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