NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,92 € | 55,49 € |
| 30 | 5,84 € | 52,57 € |
Das Zylinderrollenlager N210 WC3 von NSK bietet mit 50 mm Bohrung, Stahlblechkäfig und C3-Lagerluft eine hoch belastbare Loslagerung.
Das Zylinderrollenlager N210 WC3 nimmt als einreihiges Rollenlager sehr hohe Radialkräfte auf. Der Linienkontakt der zylindrischen Rollen sorgt für eine hohe Steifigkeit bei rein radialer Beanspruchung. In der Bauform N führt der Innenring den Rollensatz über zwei feste Borde, während der bordlose Außenring beidseitig abziehbar bleibt. Dieses offene Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Aufgrund der offenen Konstruktion erfolgen Schmierstoffzufuhr und Dichtwirkung über das umgebende Maschinengehäuse.
Konstrukteure nutzen dieses Zylinderrollenlager vor allem als Loslager auf rotierenden Wellen. Da der Außenring keine Borde aufweist, gleitet der Rollensatz bei thermischen Längenänderungen axial im Ring ab. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen, an denen hohe radiale Querkräfte auftreten. Die Kombination aus Stahlblechkäfig und bordloser Ringkonstruktion erlaubt zudem eine flexible Schmierung mit Schmieröl oder Wälzlagerfett.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Dieser vergrößerte Spielraum wirkt einem Verspannen entgegen, wenn Passungsmaße die Ringe dehnen oder Temperaturunterschiede im Betrieb den Innenring stärker ausdehnen als das Gehäuse. In Kombination mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Lager zuverlässig montieren. Beide Ringe können separat auf Welle und Gehäusebohrung gefügt werden, was Montage und Demontage vereinfacht.
Die Hauptmaße betragen 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Baubreite. Der Außenring ist ohne Ringnut und ohne Schmierbohrung gefertigt, sodass Schmierstoff direkt über die Lagerseiten in den Innenraum eingebracht wird.
Bei der Bauform N führt der Innenring die Rollen über zwei feste Borde, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Das Lager arbeitet als reines Loslager, nimmt ausschließlich Radiallasten auf und gleicht axiale Längenänderungen der Welle im Inneren aus.
Die Lagerluftgruppe C3 bietet ein größeres Radialspiel als die Normalausführung. Dies ist bei thermischen Unterschieden zwischen Welle und Gehäuse sowie bei strammen Passungen sinnvoll, da der vergrößerte Spielraum einem Klemmen der Rollen durch Wärmedehnung entgegenwirkt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da das Lager mit einem Stahlblechkäfig gefertigt ist und keine integrierten Dichtungen besitzt, wird die praktische Einsatzgrenze vor allem durch die thermischen Eigenschaften des eingesetzten Schmierstoffs bestimmt.
Diese Bauform besitzt keine werkseitig montierten Dichtscheiben. Der Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit erfolgt über das umgebende Gehäuse, etwa mittels Wellendichtringen. Die Schmierung kann je nach Konstruktionsvorgabe wahlweise mit Schmieröl oder geeignetem Lagerfett realisiert werden.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt. Diese Normaltoleranz genügt den regulären Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau und ist für standardisierte Passungen auf Wellen- sowie in Gehäusesitzen vorgesehen.
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