INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182940 -C3 von INA nimmt mit 200x280x48 mm hohe Radiallasten auf und erlaubt axiale Ausgleichsbewegungen.
Das Zylinderrollenlager SL182940 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers INA. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt die vollrollige Bauart den maximalen Bauraum für tragende Rollen aus. Das Bauteil weist eine Bohrung von 200 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 48 mm auf. Die Ausführung als offenes Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Konstrukteure setzen dieses Zylinderrollenlager vor allem dort ein, wo hohe Radialkräfte auf engem Raum wirken. Da es sich um ein Stützlager handelt, überträgt das Bauteil Radiallasten und nimmt gleichzeitig axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse auf. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Getrieben sowie allgemeinen Industrieanwendungen, bei denen thermische Längenänderungen der Welle kompensiert werden müssen. Der Außenring verfügt über keine Schmierbohrung oder Nut.
Die Zusatzbezeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses radiale Spiel gleicht Passungsübermaße beim Aufpressen der Lagerringe sowie temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb aus. Wenn Innenring und Außenring im Betrieb unterschiedliche Temperaturen annehmen, trägt das vergrößerte Radialspiel dazu bei, Verspannungen der Rollenkörper zu vermeiden. Das Lager erfüllt die Fertigungstoleranzen der Klasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Gesamtbreite von 48 mm entspricht das Lager den genormten Abmessungen für diese Baugröße. Diese Maße bilden die Grundlage für die passende Passungswahl von Welle und Gehäuse in der Konstruktion.
Bei einem vollrolligen Lager füllen die Wälzkörper den Laufraum vollständig aus, da kein trennender Käfig vorhanden ist. Dadurch befinden sich mehr Rollen im Lager, was die Tragfähigkeit gegenüber Lagern mit Käfig steigert. Die zulässigen Grenzdrehzahlen fallen bauartbedingt meist geringer aus als bei Käfigausführungen.
Als Stützlager führt das Bauteil die Welle radial und lässt in axialer Richtung einen definierten Verschiebeweg zu. Axialkräfte werden nur einseitig oder gar nicht abgestützt. Diese Konstruktion trägt dazu bei, unzulässige Zwangsspannungen bei wärmebedingter Ausdehnung der Welle zu vermeiden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine Radiallagerluft, die über dem Standardmaß CN liegt. Dieses vergrößerte Spiel dient dazu, dass auch nach dem Aufpressen der Ringe und bei Erwärmung im Betrieb ausreichend Spiel verbleibt, damit die Zylinderrollen frei abrollen können.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Da keine integrierten Dichtungen verbaut sind, bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel das praktische Temperaturverhalten der gesamten Lagerung im Einsatz.
Da der Außenring weder über eine Ringnut noch über eine Schmierbohrung verfügt, erfolgt die Zufuhr von Schmierstoff seitlich über das Gehäuse. Das offene Lager erfordert eine externe Abdichtung der Anschlusskonstruktion, um Schmierstoffverluste und Schmutzeintrag zu vermeiden.
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