FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 37,92 € | 720,43 € |
| 3 | 75,83 € | 682,52 € |
Das Zylinderrollenlager NJ417 -M1-C3 von FAG bietet mit 85x210x52 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Führung in einer Richtung.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ417 -M1-C3 nimmt vorrangig hohe Radialkräfte auf. In der Bauform NJ verfügt der Außenring über zwei feste Borde, während der Innenring einen Bord besitzt. Dadurch fungiert die Einheit als Stützlager, das axiale Verschiebungen der Welle in einer Richtung begrenzt und in Gegenrichtung zulässt. Der Innenring lässt sich für eine getrennte Montage abziehen. Die Ausführung wird ohne integrierte Dichtung betrieben.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte mit einseitigen Axialkräften zusammentreffen. Typische Einsatzbereiche finden sich vor allem in Wellenlagerungen, bei denen axiale Längenänderungen infolge thermischer Einflüsse ausgeglichen werden müssen. Der Linienkontakt der Zylinderrollen ermöglicht dabei eine hohe Belastbarkeit gegenüber reinen Radiallasten. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Der massive Messingkäfig mit der Kennzeichnung M1 führt die zylindrischen Rollen präzise und eignet sich für Betriebsbedingungen mit Vibrationen oder raschen Beschleunigungsvorgängen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft nach Klasse C3 gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Innen- und Außenring Temperaturunterschiede entstehen. Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht die Ausführung den regulären Normanforderungen.
Die NJ-Bauform besitzt zwei feste Borde am Außenring sowie einen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager radiale Lasten auf und fixiert die Welle axial in eine Richtung. In die entgegengesetzte Richtung ermöglicht es einen axialen Verschiebeweg, um betriebsbedingte Längenänderungen auszugleichen.
Die Konstruktion verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm und eine Gesamtbreite von 52 mm. Diese Hauptmaße definieren die Passsitze auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das zusätzliche Radialspiel trägt dazu bei, ein Verspannen des Wälzkörpersatzes zu vermeiden, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen gewählt werden.
Das Nachsetzzeichen M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig. Diese Ausführung zeichnet sich durch hohe Formstabilität und Festigkeit aus. Sie eignet sich für anspruchsvolle Einsatzbedingungen mit Erschütterungen, Schwingungen oder hohen Drehzahlen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen thermischer Einsatzbereich diese Spanne abdeckt und die Funktion bei den gegebenen Umgebungstemperaturen unterstützt.
Da dieses Bauteil werksseitig ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe halten Verunreinigungen fern und begrenzen den Austritt von Schmierstoff.
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