SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 53,61 € | 1.018,57 € |
| 3 | 107,22 € | 964,96 € |
Das Zylinderrollenlager NU328 ECJ/C3 von SKF nimmt als einreihiges Loslager mit 140x300x62 mm hohe Radiallasten bei erhöhter C3-Lagerluft auf.
Das Zylinderrollenlager NU328 ECJ/C3 von SKF ist für Industrieanwendungen konzipiert, bei denen hohe Radialkräfte auf Wellen mit 140 mm Durchmesser wirken. Durch die Linienberührung der Zylinderrollen nimmt die Konstruktion hohe radiale Belastungen auf. Dank der optimierten Innenkonstruktion und des Stahlblechkäfigs läuft die Rollenführung auch unter kontinuierlicher Belastung gleichmäßig und reibungsarm ab. Zudem ist der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt, sodass die Zufuhr des Schmierstoffs über die Gehäusekonstruktion erfolgt.
Dieses einreihige Rollenlager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen, an denen hohe Radialkräfte übertragen werden und axiale Längenänderungen auszugleichen sind. Als offenes Lager erlaubt es den Einsatz im Ölbad oder mit Fettschmierung. Da der Innenring bordlos ausgeführt ist, ermöglicht das Lager eine freie axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Dies trägt dazu bei, wärmebedingte Spannungen in der Lagerung zu vermeiden.
Die Bauform NU zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage beider Lagerringe erleichtert. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, wenn feste Passungen oder betriebsbedingte Erwärmungen das interne Lagerspiel verringern. Mit einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ist das Lager für thermisch beanspruchte Betriebsbedingungen ausgelegt.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Breite von 62 mm weist das Lager genormte Hauptabmessungen auf. Diese Maße bestimmen die Passungssitze auf der Welle und im Gehäuse.
Als Loslager besitzt die Bauform NU zwei feste Führungsborde am Außenring, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch kann sich die Welle axial frei verschieben, um Längenausdehnungen ohne Verspannung auszugleichen. Zudem lässt sich der Innenring zur Montage beidseitig herausnehmen.
Eine leicht vergrößerte Radiallagerluft nach C3 verhindert, dass das Wälzlager bei Erwärmung oder durch feste Passungsübermaße auf Welle und Gehäuse radial klemmt. Dies unterstützt eine gleichmäßige Rollenbewegung auch bei thermischen Maßänderungen im Betrieb.
Ohne integrierte Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung über die umgebende Konstruktion, beispielsweise durch Ölbad oder Nachschmierung mit Wälzlagerfett. Die Lagerstelle benötigt daher externe Gehäusedichtungen, um Schmierstoffverlust zu verhindern und das Lager vor Fremdkörpern zu schützen.
Gefertigt ist das Rollenlager mit einer Maßgenauigkeit nach Standardklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) sowie einer Laufgenauigkeit nach Klasse P6 (äquivalent zu ABEC 3). Diese Kombination unterstützt einen präzisen Rundlauf bei standardisierten Anschlussmaßen an Welle und Gehäuse.
Ausgelegt ist das Zylinderrollenlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Maßgeblich für die tatsächliche thermische Einsatzgrenze sind neben den Stahlteilen und dem Blechkäfig insbesondere die Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs sowie die Dichtelemente des Gehäuses.
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