FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,97 € | 132,52 € |
| 20 | 13,94 € | 125,55 € |
Das Zylinderrollenlager NU212 -E-XL-M1-C3 von FAG bietet mit 60x110x22 mm und Messingkäfig eine belastbare Lösung für hohe Radialkräfte.
Das einreihige Zylinderrollenlager NU212 -E-XL-M1-C3 nimmt als offenes Wälzlager hohe Radialbelastungen auf. Durch die zylindrischen Rollen entsteht ein Linienkontakt zur Laufbahn, der im Vergleich zu Punktberührungen höhere Kräfte aufnimmt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Da der Außenring feste Borde besitzt, während der Innenring bordlos ausgeführt ist, fungiert das Bauteil als reines Loslager. Welle und Gehäuse lassen sich so axial gegeneinander verschieben.
Dieses Loslager kommt dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auftreten und thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich das Lager getrennt montieren. Das vereinfacht den Einbau bei radial beanspruchten Wellenlagerungen. Als offene Bauform verlangt das Bauteil eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett in der umgebenden Konstruktion. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Der massive Messingkäfig (Kennzeichnung M1) führt die Wälzkörper vibrationsarm und eignet sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit Stoßbelastungen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen aus. Dehnen sich Welle oder Innenring im Betrieb aus, verbleibt ausreichend Radialspiel, damit die Rollen nicht klemmen. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Axialführung der Welle durch ein separates Festlager an anderer Stelle übernommen werden muss.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm bestimmen diese Hauptabmessungen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Loslager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich nach beiden Seiten herausziehen. Diese Bauart nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und ermöglicht den zwangfreien Ausgleich axialer Wellendehnungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radiallagerluft als der Normalwert. Dieser Spielraum ist erforderlich, wenn starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf der Welle das radiale Lagerspiel nach dem Einbau verringern.
Der Messingkäfig M1 hält die zylindrischen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit aus. Gegenüber Standardblechkäfigen verhält er sich bei starken Vibrationen, wechselnden Drehzahlen sowie raschen Beschleunigungen formstabiler.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen verfügt das Lager über keine werkseitige Fettfüllung. Es muss bei der Montage über das Gehäusesystem mit einem passenden Schmierstoff versorgt und gegen eindringenden Schmutz extern abgedichtet werden.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen bleiben das Lagermaterial und der Messingkäfig formstabil, sofern der gewählte Schmierstoff denselben Bereich abdeckt.
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