FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,76 € | 584,35 € |
| 3 | 61,51 € | 553,60 € |
Das Zylinderrollenlager NJ414 -M1 von FAG Wälzlager bietet mit 70x180x42 mm Maßen und Messingkäfig hohe radiale Tragfähigkeit als Stützlager.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NJ414 -M1 nimmt vorrangig hohe Radialkräfte auf und führt Wellen axial in einer Richtung. Die Bauform NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring, wodurch sich der Innenring einseitig herausnehmen lässt. Als offenes Lager konzipiert, erfordert diese Ausführung eine externe Schmierstoffversorgung und Gehäuseabdichtung. Konstrukteure und Instandhalter schätzen die Kombination aus massiver Bauweise und genormter Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Stützlager kommt bei hohen Radialbelastungen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig eine einseitige axiale Führung der Welle erforderlich ist. Durch die Linienberührung der Zylinderrollen nimmt die Baueinheit hohe Kräfte bei ausgeprägter Formsteifigkeit auf. Da der Innenring in eine Richtung einen axialen Verschiebeweg gewährt, lassen sich betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle ausgleichen. Die offene Konstruktion erlaubt eine flexible Einbindung in anlagenspezifische Öl- oder Fettschmiersysteme.
Die Kennzeichnung M1 weist auf einen massiven Messingkäfig hin, der die Wälzkörper präzise führt und Vibrationen sowie hohen Fliehkräften standhält. Der Werkstoff Messing weist ein günstiges Dämpfungsverhalten auf und verhält sich unempfindlich gegenüber Schmierstoffzusätzen. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad bleibt das Gefüge formstabil. Prüfen Sie vor dem Einbau die Gehäuseflucht und planen Sie geeignete Wellendichtringe ein, um Verunreinigungen von der ungedichteten Laufbahn fernzuhalten.
Die NJ-Bauform verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert das Lager als Stützlager, das Wellen in einer axialen Richtung fixiert, während in die Gegenrichtung ein Verschiebeweg erhalten bleibt. Der Innenring lässt sich zudem einseitig abziehen, was die getrennte Montage beider Lagerringe erleichtert.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 42 mm auf. Diese Hauptabmessungen folgen genormten Reihen für Zylinderrollenlager. Der Außenring besitzt keine Ringnut und keine Schmierbohrung, sodass das Schmiermittel über die Stirnseiten zugeführt werden muss.
Das Nachsetzzeichen M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig mit Wälzkörperführung. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Beständigkeit gegen Schmierstoffadditive und gute Notlaufeigenschaften aus. Der Werkstoff ist für anspruchsvolle Bedingungen mit Schwingungen, Stößen oder erhöhten Beschleunigungen im Antriebsstrang ausgelegt.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht den Standardtoleranzen der Klasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Auslegung deckt reguläre Betriebstemperaturen und herkömmliche Passungsauslegungen im Maschinenbau ab. Besondere Übermaße auf Welle oder Gehäuse sind bei normaler Lagerluft nicht erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Da keine integrierten Kunststoffdichtungen verbaut sind, setzen in erster Linie die Schmierstoffstabilität sowie die Einbauumgebung die thermischen Grenzen. Bei dauerhafter thermischer Belastung am oberen Grenzwert ist auf eine entsprechend temperaturstabile Schmierfett- oder Schmierölauswahl zu achten.
Da das Lager herstellerseitig ohne eigene Dichtscheiben geliefert wird, muss die umgebende Konstruktion den Schutz übernehmen. Hierzu dienen externe Gehäusedichtungen wie Radial-Wellendichtringe, Filzstreifen oder Labyrinthdichtungen. Diese Konstruktion schützt die Laufbahnen vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit und verhindert zugleich das Austreten des verwendeten Schmierstoffs.
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