FAG
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Das Zylinderrollenlager NJ221 -E-XL-TVP2-C3 von FAG bietet mit 105 mm Bohrung, Polyamidkäfig und C3-Lagerluft hohe radiale Tragfähigkeit als zerlegbares Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NJ221 -E-XL-TVP2-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit schweren Radiallasten. Durch die Linienberührung der Zylinderrollen nimmt das Lager hohe Querkräfte auf. Mit einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 36 mm eignet sich diese offene Ausführung von FAG für geschmierte Baugruppen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau.
In der NJ-Bauform übernimmt das Lager die Funktion eines Stützlagers. Es führt die Welle in einer axialen Richtung, während es in Gegenrichtung Längenänderungen durch Temperaturdehnungen ausgleicht. Der Innenring besitzt einen festen Bord und lässt sich einseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert. Typische Einsätze finden sich in Getrieben und Industrieantrieben, wo neben hohen Radialkräften auch einseitige Führungskräfte auftreten.
Das Nachsetzzeichen TVP2 kennzeichnet einen Fensterkäfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert das Eigengewicht des Wälzkörpersatzes, dämpft Laufgeräusche und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, Verspannungen bei Erwärmung oder festen Passungen zu vermeiden. Da der Außenring keine Schmiernut besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Maschinengehäuse.
Mit zwei festen Borden am Außenring und einem festen Bord am Innenring nimmt diese Ausführung Axialkräfte aus einer Richtung auf und dient als Stützlager. In der Gegenrichtung lässt sich der Innenring axial verschieben, was Wärmedehnungen der Welle im laufenden Betrieb ausgleicht.
Bei einer Bohrung von 105 mm weist das Lager einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) als einreihiges Wälzlager ohne Dichtungen.
C3 bezeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieser zusätzliche radiale Spielraum gleicht betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring aus. Er wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse gewählt werden.
Dieser Käfig besteht aus Polyamid. Der Werkstoff zeichnet sich durch geringe Reibung, Elastizität und ein niedriges Eigengewicht aus, was die Trägheitskräfte im Betrieb gering hält. Er ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt und dämpft Laufgeräusche.
Weil dieses offene Lager ohne integrierte Dichtungen und ohne Schmiernut im Außenring ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgt seitlich über die Gehäusekonstruktion direkt in den Wälzkörperraum.
Durch den einseitig herausnehmbaren Innenring lässt sich das Lager für den Einbau trennen. Innenring und Welle sowie Außenring mit Rollenkranz und Gehäuse können getrennt montiert werden. Beim Zusammenbau der Baugruppe werden beide Komponenten axial ineinandergeschoben.
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