NU2316 -E-M1 Zylinderrollenlager von FAG
NU2316 -E-M1 Zylinderrollenlager von FAG

FAG

Zylinderrollenlager FAG NU2316 -E-M1

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
170 mm
Breite
58 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Loslager, Innenring beidseitig herausnehmbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
6,46 kg
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Zylinderrollenlager FAG NU2316 -E-M1
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Zylinderrollenlager FAG NU2316 -E-M1

Das Zylinderrollenlager NU2316 -E-M1 von FAG ist ein einreihiges Loslager mit Messingkäfig für hohe radiale Belastungen bei 80x170x58 mm.

Das Zylinderrollenlager NU2316 -E-M1 von FAG dient als Loslager zur Aufnahme hoher Radialkräfte im industriellen Maschinen- und Anlagenbau. Durch die offene Bauweise ohne Dichtung gelangt Schmierstoff direkt aus dem Gehäusesystem an die Wälzkörper. Mit 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser sowie 58 mm Breite gleicht die Bauform NU betriebsbedingte Längenänderungen der Welle im Lagerinneren aus. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.

Wofür eignet sich das Zylinderrollenlager NU2316 -E-M1?

Dieses einreihige Radial-Wälzlager eignet sich für Lagerstellen, an denen thermische Längenausdehnungen einer Welle ausgeglichen werden müssen. In Konstruktionen mit Loslagerung nimmt das Lager ausschließlich Radiallasten auf, während axiale Verschiebungen im Lagerinneren stattfinden. Da der Innenring keine Borde besitzt, lässt er sich gegenüber dem Außenring verschieben. Dies beugt axialen Verspannungen im Antriebsstrang vor.

Welche Funktion hat der Messingkäfig der Bauform NU?

Der massive Messingkäfig führt die Rollen stabil und verleiht der Baugruppe Festigkeit bei Vibrationen sowie Stoßbelastungen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützt das Lager einen ruhigen Lauf der gelagerten Komponenten. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lassen sich Innen- und Außenring separat montieren. Bei dieser offenen Ausführung übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.

Welche Abmessungen besitzt das Zylinderrollenlager NU2316 -E-M1?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 58 mm auf. Diese Maße ermöglichen den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und Lagersitze im Maschinenbau.

Warum ist der Innenring bei der Bauform NU herausnehmbar?

Bei der NU-Bauform besitzt der Innenring keine Borde. Dadurch lässt sich der Ring axial in beide Richtungen aus dem Rollensatz herausziehen. Dies erleichtert die Montage von Welle und Gehäuse getrennt voneinander und ermöglicht den thermischen Längenausgleich im laufenden Betrieb.

Welcher Temperaturbereich ist für das Lager zulässig?

Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der Werkstoff des Messingkäfigs und die Maßstabilität der Stahlringe decken diesen Bereich ab. Das verwendete Schmierfett oder Schmieröl muss ebenfalls für die gewünschte Betriebstemperatur freigegeben sein.

Welche Lagerluft weist das Zylinderrollenlager NU2316 -E-M1 auf?

Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft. Dieser Standardwert bietet bei üblichen Passungswahlen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Führung und thermischer Dehnung. Die Wälzkörper rollen dadurch mit geringer Reibung ab, was zu einem ruhigen Lauf der gelagerten Welle beiträgt.

Wie wird ein offenes Zylinderrollenlager geschmiert?

Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, gelangt das Schmiermittel von außen direkt an die Laufbahnen und den Messingkäfig. Die Schmierung erfolgt über ein zentrales Ölsystem, ein Ölbad oder eine Gehäuse-Fettfüllung. Externe Gehäusedichtungen schützen das Schmiersystem vor Schmutzeintrag.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

Die Einstufung nach P0 (vergleichbar mit ABEC 1) definiert die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit. Sie deckt die Anforderungen industrieller Anwendungen im Maschinenbau ab und unterstützt die Austauschbarkeit sowie einen passgenauen Sitz auf Welle und Gehäuse.

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