FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,70 € | 127,37 € |
| 20 | 13,41 € | 120,66 € |
Das Zylinderrollenlager NU2210 -E-M1 von FAG nimmt mit 50 mm Bohrung hohe Radiallasten als reines Loslager im Betrieb auf.
Das einreihige Zylinderrollenlager NU2210 -E-M1 von FAG dient der Aufnahme starker radialer Kräfte in industriellen Wellenlagerungen. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bietet diese Bauform eine hohe radiale Tragfähigkeit. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen. Daher fungiert das Lager im Betrieb als reines Loslager, wodurch sich axiale Längenänderungen der Welle infolge thermischer Ausdehnung zwangfrei im Lagerinneren ausgleichen.
Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen, an denen thermische Längenausdehnungen ausgeglichen werden müssen. Weil das offene Zylinderrollenlager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, eignet es sich für den Betrieb in geschmierten Gehäusen mit externer Abdichtung. Die getrennte Montierbarkeit von Innen- und Außenring erleichtert den Einbau bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse.
Der massive Messingkäfig (Kürzungszeichen M1) führt die Zylinderrollen präzise und zeichnet sich durch Formstabilität bei Schwingungen oder Stoßbelastungen aus. Er widersteht anspruchsvollen Betriebsbedingungen innerhalb eines Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad. Da der Außenring feste Führungsborde besitzt, während der Innenring glatt ausgeführt ist, kann die Welle axial wandern. Da dieses Lager keine axialen Führungskräfte übernimmt, erfordert die Wellenlagerung die Kombination mit einem Festlager.
Dieses einreihige Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 23 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den direkten Austausch gegen maßgleiche Bauteile in bestehenden Maschinenkonstruktionen.
Die Kurzbezeichnung NU kennzeichnet ein Loslager, dessen Außenring zwei feste Borde aufweist, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Der Innenring lässt sich dadurch zu beiden Seiten herausziehen, wodurch axiale Wellenverschiebungen ohne innere Verspannung des Lagers ausgeglichen werden.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Die Eignung für diese thermische Spanne resultiert aus den formstabilen Lagerringen sowie dem Messingkäfig, der auch bei thermischer Beanspruchung formstabil bleibt. Der Schmierstoff muss für die jeweilige Temperatur ausgelegt sein.
Das Bauteil verfügt über die normale Radiallagerluft. Dieser Bereich bietet ein abgestimmtes Betriebsspiel für reguläre Einbaupassungen und übliche Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäusewandung.
Gefertigt ist dieses Lager nach der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe erfüllt die Standardanforderungen im industriellen Maschinenbau an Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit.
Ja, als offenes Lager verfügt dieses Bauteil über keine werkseitig integrierten Dichtscheiben. Um das Eindringen von Verunreinigungen sowie den Austritt von Schmierstoff zu verhindern, muss die umgebende Gehäusekonstruktion mit externen Dichtelementen versehen sein.
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