SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 41,12 € | 370,03 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NU2315 ECJ von SKF mit 75 mm Bohrung fungiert als zerlegbares Loslager für hohe Radiallasten im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager NU2315 ECJ von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit optimierter Innenkonstruktion. Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 55 mm nimmt dieses Modell vorwiegend hohe Radialkräfte auf. Die Bauform NU dient als klassische Loslagerung: Durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring lassen sich Welle und Gehäuse getrennt voneinander montieren.
Dieses Zylinderrollenlager eignet sich vorrangig für Radialführungspositionen, bei denen axiale Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Da der Außenring feste Borde besitzt und der Innenring bordlos ausgeführt ist, verschiebt sich die Welle zwangfrei innerhalb des Lagers. Typische Einsatzbereiche finden sich bei hoch belasteten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollenkörper und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Bei der Auswahl des Lagers ist zu berücksichtigen, dass diese Bauart als Loslager keine axialen Führungsaufgaben übernimmt. Auf der Welle ist daher zusätzlich ein geeignetes Festlager erforderlich, um Axialkräfte aufzunehmen. Dieses Modell weist eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und eine erhöhte Laufgenauigkeit nach P6 (ABEC 3) auf. Da es sich um eine offene Ausführung ohne eigene Dichtung und ohne Schmiernut im Außenring handelt, bestimmen die externe Abdichtung und Schmierstoffzufuhr den Betrieb.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 55 mm. Diese Abmessungen bieten eine stabile Führung für hohe radiale Lasten. Vor dem Einbau sind der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf passende Abmessungen zu überprüfen.
In der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring beidseitig herausnehmbar und ohne Borde gefertigt ist. Dadurch verschiebt sich die Welle bei thermischer Ausdehnung axial gegenüber dem Gehäuse, ohne dass mechanische Verspannungen im Lagersystem auftreten.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben sowie ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse. Das Lager lässt sich je nach Anforderung mit Schmierfett oder über einen Ölkreislauf betreiben. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Die Maßgenauigkeit entspricht der Normalklasse P0 (vergleichbar mit ABEC 1), während die Laufgenauigkeit der feiner tolerierten Klasse P6 (ABEC 3) entspricht. Diese Kombination unterstützt einen ruhigen Rundlauf im Betrieb, wodurch unerwünschte Schwingungen reduziert werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Stahlkomponenten als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen thermischen Bereich ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die Betriebstemperatur der jeweiligen Einbaustelle freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Zylinderrollen. Das Bauteil weist ein geringes Eigengewicht auf. Gegenüber Massivkäfigen beansprucht der Blechkäfig weniger Bauraum, sodass ausreichend Freiraum für die Zirkulation von Schmierstoff verbleibt.
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