FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,07 € | 305,38 € |
| 5 | 32,14 € | 289,31 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2313 -E-XL-M1A-C3 von FAG kombiniert hohe radiale Tragfähigkeit mit Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft bei den Maßen 65x140x48 mm.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ2313 -E-XL-M1A-C3 von FAG nimmt als Stützlager primär sehr hohe radiale Kräfte auf. Zusätzlich führt die Bauform NJ axiale Kräfte aus einer Richtung ab. Dank der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Wälzlager flexibel in ein übergeordnetes Schmiersystem einbinden. Mit einer Bohrung von 65 mm, 140 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite entspricht das Lager der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab.
Konstrukteure wählen diese Ausführung, wenn Wellen neben massiven Radialkräften auch einseitige Führungskräfte in Längsrichtung verlangen. Der Innenring besitzt einen festen Bord und lässt sich zur gegenüberliegenden Seite herausnehmen. Dies vereinfacht die getrennte Montage von Innen- und Außenring. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie in schwer beanspruchten Industrieantrieben, bei denen axiale Längenänderungen der Welle in Gegenrichtung zwangfrei über das Lager ausgeglichen werden sollen.
Die Kennzeichnung M1A steht für einen massiven, außenbordgeführten Messingkäfig. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch hohe Stabilität bei starken Schwingungen und dynamischen Beschleunigungen aus. Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C3 weist im Vergleich zur Normalausführung ein vergrößertes Radialspiel auf. Dadurch verbleibt auch bei Erwärmung im Betrieb oder bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse ausreichend Betriebsspiel, was einem vorzeitigen Verspannen der Rollen wirksam vorbeugt.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 48 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager ohne Stromisolierung. Durch den einseitig herausnehmbaren Innenring lassen sich die Ringe bei der Montage separat auf Welle und Gehäuse aufziehen.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft über dem Standardbereich. Diese vergrößerte Lagerluft schafft Reserve für thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Zudem verhindert sie ein Klemmen der Rollen, wenn feste Passungssitze das radiale Lagerspiel nach dem Einpressen verringern.
Die Bezeichnung M1A verweist auf einen massiven Käfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen widersteht der Massivkäfig hohen Fliehkräften, Stoßbelastungen und Schwingungen. Die Bordführung am Außenring stabilisiert die Wälzkörperführung auch bei anspruchsvollen Drehzahl- und Lastwechseln.
Ein Zylinderrollenlager der Bauart NJ fungiert als Stützlager. Der Außenring hat zwei feste Borde, während der Innenring über einen festen Bord verfügt. Dadurch überträgt das Lager Radialkräfte und stützt axiale Kräfte in einer Richtung ab. In der entgegengesetzten Richtung ermöglicht es einen axialen Verschiebeweg der Welle.
Dieses offene Zylinderrollenlager von FAG ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da keine integrierten schleifenden Dichtungen vorhanden sind, wird die thermische Grenze im Wesentlichen durch die Werkstoffstabilität und den gewählten Schmierstoff bestimmt. Der Außenring besitzt keine Nut und keine Schmierbohrung.
Als offene Konstruktion verfügt das Lager über keine integrierten Dichtungen und keine werkseitige Schmierstofffüllung. Vor Inbetriebnahme ist eine Schmierung mit geeignetem Öl oder Fett vorzusehen. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und das Halten des Schmierstoffs müssen konstruktiv durch externe Dichtelemente im Gehäuse gelöst werden.
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