NU306 -E-XL-M1A-C3 Zylinderrollenlager von FAG
NU306 -E-XL-M1A-C3 Zylinderrollenlager von FAG

FAG

Zylinderrollenlager FAG NU306 -E-XL-M1A-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
19 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messing-Massivkäfig, außenbordgeführt
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Loslager, Innenring beidseitig herausnehmbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
0,403 kg
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Zylinderrollenlager FAG NU306 -E-XL-M1A-C3
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Zylinderrollenlager FAG NU306 -E-XL-M1A-C3

Einreihiges Zylinderrollenlager NU306 -E-XL-M1A-C3 von FAG mit 30 mm Bohrung, Messing-Massivkäfig und C3-Lagerluft für hohe Radialkräfte.

Das Zylinderrollenlager NU306 -E-XL-M1A-C3 ist ein offenes, einreihiges Rollenlager für Industrieanwendungen mit reiner Radialbelastung. Bei den Hauptabmessungen von 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite nimmt der Linienkontakt der Rollen hohe Kräfte auf. Das Fabrikat von FAG ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt und verfügt über einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig sowie eine vergrößerte Radiallagerluft.

Wofür eignet sich das Zylinderrollenlager NU306 -E-XL-M1A-C3?

Die Ausführung dient vor allem als Loslager. Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch gleicht die Lagerung axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lagerinneren zwangfrei aus. Typische Einsatzorte finden sich in industriellen Lagerungen, bei denen hohe Radiallasten auftreten und die Wärmeausdehnung der Welle ohne axiale Zwangskräfte aufgenommen werden soll.

Welche Vorteile bieten Messingkäfig und C3-Lagerluft bei der Bauform NU?

Der außenbordgeführte Messing-Massivkäfig (M1A) zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus. Er führt die Rollen auch bei starken Beschleunigungen oder Vibrationen stabil in der Laufbahn. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen des Lagers zu vermeiden, falls Erwärmung oder feste Passungen das Betriebsspiel verringern. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.

Welche Maße hat das Zylinderrollenlager NU306 -E-XL-M1A-C3?

Die Abmessungen betragen 30 mm Innendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite. Die Fertigungstoleranzen entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, wodurch das Lager den gängigen Standardanforderungen im Maschinenbau entspricht.

Was kennzeichnet die Bauform NU bei diesem Lager?

Der Außenring führt bei der Bauform NU die Rollen zwischen zwei festen Borden. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich nach beiden Seiten herausnehmen. Das Lager dient somit als reines Loslager, das Radialkräfte aufnimmt und axiale Wellenverschiebungen spannungsfrei ausgleicht.

Was bedeutet der Zusatz M1A beim Käfig?

Der Zusatz M1A steht für einen massiven Käfig aus Messing, der am Außenringbord geführt wird. Außenbordgeführte Messingkäfige bieten eine ausgeprägte Formstabilität. Sie eignen sich für Anwendungen mit Vibrationen, Stoßbelastungen oder höheren Beschleunigungskräften.

Warum verfügt dieses Lager über die Lagerluft C3?

Mit der Lagerluft C3 weist das Bauteil ein größeres radiales Betriebsspiel auf als in der Normalausführung. Dies ist sinnvoll, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring das Radialspiel verengen. C3 schützt vor radialem Klemmen.

Welche Dichtung ist im Zylinderrollenlager NU306 -E-XL-M1A-C3 verbaut?

Als offene Variante verfügt das Lager über keine integrierten Dichtungen. Schmierstoffe gelangen ungehindert an die Laufbahnen, was den Einsatz für Ölumlauf- oder Gehäusefettschmierung ermöglicht. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen erfolgt über die umgebende Konstruktion.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Messingkäfig und die Werkstoffe der Ringe bleiben in diesem Rahmen formstabil. Das Schmiermittel muss auf die im Betrieb auftretenden Temperaturen abgestimmt sein.

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