FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,18 € | 117,45 € |
| 20 | 12,36 € | 111,27 € |
Das Zylinderrollenlager NJ211 -E-M1 von FAG kombiniert hohe radiale Tragfähigkeit mit einseitiger axialer Führung bei kompakten Abmessungen von 55x100x21 mm.
Das Zylinderrollenlager NJ211 -E-M1 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers FAG für hohe radiale Belastungen in Industrieantrieben. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 21 mm eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Wellenlagerungen. Durch die modifizierte Linienberührung der Zylinderrollen nimmt das Lager erhebliche Querkräfte auf. Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Als Stützlager nimmt diese Ausführung neben primären Radialkräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf. Typische Einsatzfelder finden sich bei rotierenden Wellen mit einseitiger axialer Fixierung. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring einen festen Bord aufweist. Diese Konstruktion erlaubt einen definierten axialen Verschiebeweg in eine Richtung. Wellendehnungen gleicht das Lager dadurch zwangfrei aus, was Verspannungen im Antriebsstrang verringert.
Die Kennzeichnung NJ definiert den Innenring mit einseitigem Bord, der zur Montage einfach herausnehmbar ist. Das erleichtert den getrennten Einbau von Innen- und Außenring. Der integrierte Käfig aus Messing (M1) führt die Rollen und eignet sich für Anwendungen mit erhöhten Beschleunigungen oder Schwingungsbelastungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Anwender die Schmierstoffauswahl und externe Gehäusedichtungen auf die jeweiligen Betriebsbedingungen ab.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 21 mm entspricht das Lager den standardisierten Dimensionen. Es ist in der Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt und besitzt keine integrierten Dichtungen. Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße von Welle und Gehäusebohrung abzugleichen.
Bei der NJ-Ausführung verfügt der Außenring über zwei feste Borde, während der Innenring einen festen Bord aufweist. Dadurch arbeitet die Einheit als Stützlager, das hohe Radialkräfte aufnimmt und Axialkräfte in einer Richtung führt. In entgegengesetzter Richtung bleibt das Lager axial verschieblich, um Längenänderungen der Welle auszugleichen.
Der durch das Nachsetzzeichen M1 gekennzeichnete Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Beständigkeit gegenüber Schwingungen aus. Das Material bietet günstige Notlaufeigenschaften und behält seine Formstabilität auch bei dynamischen Beanspruchungen. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit wechselnden Drehzahlen.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft, eignet sich das Lager für reguläre Betriebsbedingungen und gängige Passungswahlen. Durch das Aufpressen auf die Welle und das Einpressen ins Gehäuse reduziert sich dieses radiale Spiel auf das für den Betrieb erforderliche Maß. Besondere Betriebsbedingungen erfordern gegebenenfalls angepasste Luftgruppen.
Zwischen -30 und +150 Grad liegt der spezifizierte Betriebstemperaturbereich dieses Wälzlagers. Da keine schleifenden Gummidichtungen verbaut sind, bestimmt primär das gewählte Schmiermittel die effektive Einsatztemperatur. Bei der Schmierstoffwahl ist auf eine ausreichende Viskosität im oberen Temperaturbereich sowie Fließfähigkeit bei Kälte zu achten.
Ja, der Innenring lässt sich zu einer Seite hin vollständig aus dem Rollensatz herausziehen. Diese Bauart vereinfacht die Montage, da Innen- und Außenring getrennt voneinander montiert werden können. Nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse werden die Bauteile beim Zusammenbau der Maschine zusammengeführt.
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