INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,02 € | 19,31 € |
| 35 | 2,04 € | 18,29 € |
Die Wellenscheibe WS81112 von INA aus widerstandsfähigem Stahl dient als präzise geschliffene Laufbahn für Axial-Wälzkörperkränze mit 60 mm Wellendurchmesser.
Die Wellenscheibe WS81112 kommt als wellenseitig geführte Laufscheibe in Axial-Lagerungen zum Einsatz. Sie bildet zusammen mit einem passenden Axialkranz und einer Gehäusescheibe eine vollständige Lagereinheit. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Bauhöhe von 4,75 mm eignet sich diese massive Stahlscheibe, wenn angrenzende Maschinenteile nicht selbst als gehärtete Wälzkörperlaufbahn dienen können. Für Werkstattleiter und Instandhalter bietet die Scheibe eine passgenaue Lösung bei Überholungen und Neukonstruktionen.
Typische Einsatzbereiche für die Scheibe liegen in Baugruppen, die reine Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen müssen. In Verbindung mit einem Wälzkörperkranz überträgt die Scheibe axiale Druckkräfte von der rotierenden Welle auf die Anschlusskonstruktion. Solche Bauteile finden ihren Platz vor allem in Axial-Lagerstellen des Maschinen- und Vorrichtungsbaus, an denen kompakte Führungen erforderlich sind. Da die Scheibe aus Stahl gefertigt ist, widersteht ihre feinstbearbeitete Lauffläche hohen Belastungen und schützt die Welle vor direktem Verschleiß.
Dieses Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 (Standardgenauigkeit, vergleichbar mit ABEC 1) ausgeführt. Die Bohrung ist so toleriert, dass sie auf der Welle sitzt und geführt wird. Um Schiefstellungen zu vermeiden, müssen die Anlageschultern der Anschlusskonstruktion ausreichend hoch, rechtwinklig und eben sein. Für Anwender erleichtert die genormte Normaltoleranz den reibungslosen Austausch ohne Anpassungen der Wellensitze.
Als wellenseitig geführte Laufscheibe aus Stahl dient das Bauteil Axial-Wälzlagern als ebene Gegenlaufbahn. Es wird direkt auf der rotierenden Welle platziert, damit die Wälzkörper des Axialkranzes darauf abrollen können, falls die Welle nicht selbst als gehärtete Laufbahn ausgeführt ist.
Die Scheibe besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm sowie eine Scheibenbreite von 4,75 mm. Sie wird auf Wellen mit einem Nenndurchmesser von 60 mm zentriert und schließt radial bündig mit den entsprechenden Gehäuse- und Rollenkomponenten der gleichen Baureihe ab.
Der entscheidende Unterschied liegt im Führungsdurchmesser. Die Wellenscheibe besitzt eine enger tolerierte Bohrung zur genauen Zentrierung auf der Welle, während ihr Außendurchmesser freigestellt bleibt. Eine Gehäusescheibe hingegen wird am Außenmantel im Gehäuse geführt und verfügt über eine größere Bohrung, damit sie die rotierende Welle nicht berührt.
Als Werkstoff kommt Stahl zum Einsatz. Das Material bietet eine hohe Härte und Verschleißfestigkeit, wodurch die Lauffläche den wiederkehrenden Belastungen durch abrollende Wälzkörper standhält. Dadurch eignet sich die Scheibe für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Maschinenbau.
Die Toleranzklasse P0, im angelsächsischen Raum als ABEC 1 bezeichnet, definiert die reguläre Normaltoleranz für Wälzlagerbauteile nach internationalen Standards. Sie legt die zulässigen Maß- und Formabweichungen fest. Diese Klasse genügt für die Mehrzahl industrieller Maschinenanwendungen und unterstützt den passgenauen Einbau auf Standardwellen.
Die Scheibe selbst enthält kein Schmiermittel, sondern wird über das Gesamtsystem der Lagerstelle versorgt. Abhängig von den Einsatzbedingungen und der gewählten Dichtung der Maschine erfolgt die Schmierung über Schmierfett oder Umlauföl zusammen mit dem eingesetzten Wälzkörperkranz.
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