NKE
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Die Wellenscheibe WS89312 von NKE Steyr aus Stahl dient mit den Maßen 60x110x10,5 mm als axiale Laufbahn auf Wellen.
Die Wellenscheibe WS89312 fungiert in axialen Wälzlagerungen als gehärtete Gegenlauffläche für den Rollen- oder Nadelkranz. NKE Steyr fertigt diesen Ring aus Stahl und führt die Bohrung maßhaltig für den direkten Sitz auf der rotierenden Welle aus. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 10,5 mm bildet die Scheibe die Basis für eine tragfähige Lagerstelle, wenn das umgebende Wellenmaterial nicht als Laufbahn gehärtet werden kann.
Konstrukteure nutzen diese Wellenscheibe primär als Systemkomponente in Axial-Zylinderrollenlagern der entsprechenden Abmessungsreihe. Das Bauteil nimmt rein axiale Druckkräfte auf und leitet sie in die Wellenschulter ab. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau bei Konstruktionen mit hohen Axiallasten. Durch die geschliffene Oberfläche führt die Scheibe die Wälzkörper präzise und trägt dazu bei, Verschleiß an angrenzenden Maschinenteilen zu verringern.
Diese Scheibe entspricht der Normtoleranz P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet), was dem gängigen Standard für industrielle Präzisionslager entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für einen gleichmäßigen Lauf bei normalen Betriebsbedingungen. Bei der Montage kommt es darauf an, dass die Wellenschulter absolut plan und rechtwinklig zur Drehachse anliegt, um Schiefstellungen und einseitige Kantenbelastungen auf die Wälzkörper zu vermeiden.
Eine separat montierbare Laufscheibe für Axial-Wälzlager, die direkt auf der rotierenden Welle sitzt. Sie stellt den Wälzkörpern eine gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche bereit, falls die Welle selbst nicht induktiv gehärtet oder geschliffen ist.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Höhe beziehungsweise Breite von 10,5 mm. Diese genormten Dimensionen stimmen mit den zugehörigen axialen Rollenkränzen und Gehäusescheiben überein.
NKE Steyr fertigt diese Scheibe aus Wälzlagerstahl. Der durchgehärtete Werkstoff widersteht hohen punktuellen Druckbeanspruchungen und ermöglicht eine lange Ermüdungslebensdauer unter axialen Betriebslasten.
Der Unterschied liegt in den Passungsmaßen: Die Wellenscheibe besitzt eine eng tolerierte Bohrung für den festen Sitz auf der Welle und hat außen Spiel. Eine Gehäusescheibe wird dagegen im Gehäuse zentriert und besitzt eine weitere Bohrung zur Welle.
P0 steht für Normaltoleranz im Wälzlagerbereich, vergleichbar mit der US-Klassifizierung ABEC 1. Sie definiert, dass Planlauf, Rundheit und Breitenabmaße den gängigen Industrieanforderungen an Maßhaltigkeit und Laufruhe genügen.
Achten Sie auf saubere, gratfreie Kontaktflächen und eine rechtwinklige Anlageschulter an der Welle. Eine ungleichmäßige Unterstützung führt unter Last zum Verkippen der Scheibe, was die Wälzkörper ungleichmäßig beanspruchen würde.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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