INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,53 € | 67,15 € |
| 30 | 7,06 € | 63,62 € |
Die Wellenscheibe WS81217 von INA dient als Laufbahn aus Stahl für Axial-Lagerungen mit 85 mm Wellendurchmesser.
Die Wellenscheibe WS81217 dient als direkt auf der Welle geführte Laufscheibe für Axial-Lagerbaugruppen. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 9,5 mm komplettiert sie Axial-Rollenkränze, wenn angrenzende Maschinenbauteile der Umgebungskonstruktion nicht als gehärtete Laufbahn genutzt werden können. Das Bauteil aus Stahl nimmt Axialkräfte auf und leitet diese gezielt in die Konstruktion ab.
Die Scheibe kommt in industriellen Axial-Lagerungen zum Einsatz, bei denen nennenswerte axiale Lasten auftreten. Anwender kombinieren das Bauteil vorwiegend mit Axial-Zylinderrollenkränzen oder Axial-Nadelkränzen der gleichen Größenordnung. Durch den Wellensitz zentriert sich die Scheibe direkt auf der rotierenden Welle. So entsteht eine geeignete Lauffläche, auf der die Wälzkörper des Axiallagers reibungsarm abrollen können.
Die Ausführung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0, welche mit ABEC 1 und PN vergleichbar ist. Dies kennzeichnet reguläre Fertigungstoleranzen bezüglich Maß- und Laufgenauigkeit für typische industrielle Einsatzzwecke. Bei der Montage empfiehlt sich die Auslegung auf ausreichend steife sowie ebene Anlageschultern an der Welle. Eine vollflächige Unterstützung der Scheibenfläche trägt dazu bei, dass Axialkräfte gleichmäßig auf die Wälzkörper übertragen werden.
Eine zentrierende Laufscheibe für Axial-Wälzlager aus Stahl. Sie dient als definierte Laufbahn für Axial-Rollenkränze, falls die Stirnseite des Wellenabsatzes nicht spanabhebend bearbeitet und als Laufbahn genutzt werden kann.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 85 mm für die Aufnahme auf der Welle, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Dicke beziehungsweise Bauhöhe von 9,5 mm.
Diese Einstufung beschreibt den regulären Industriestandard für Maß- und Formgenauigkeit. P0 bezeichnet die Normaltoleranz, die für klassische Antriebssysteme und Führungen ohne außergewöhnliche Drehzahlanforderungen ausgelegt ist.
Eine Wellenscheibe wird auf der Welle geführt und besitzt eine enger tolerierte Bohrung zur passgenauen Zentrierung. Gehäusescheiben hingegen stützen sich über ihren Außenmantel im feststehenden Gehäuse ab und weisen eine größere Bohrung auf.
Die Scheibe wird aus Stahl gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht den mechanischen Flächenpressungen abrollender Wälzkörper und reduziert den Verschleiß der Baugruppe während des Betriebs.
Die Anlagefläche an der Welle sollte plan und rechtwinklig zur Drehachse verlaufen. Eine gratfreie Wellenschulter verhindert Fluchtungsfehler, wodurch der Wälzkörpersatz über den gesamten Umfang gleichmäßig trägt.
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