NKE
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Die Wellenscheibe WS81260 von NKE Steyr aus Stahl dient mit den Maßen 300x415x28,5 mm als axiale Lauffläche.
Die Wellenscheibe WS81260 ist eine spanend gefertigte Einzellaufbahn für axiale Wälzlageranordnungen. Dieses Bauteil von NKE Steyr nimmt Axiallasten direkt über den Wellenbund auf und führt axiale Rollen- oder Nadelkränze sicher. Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 415 mm und einer Breite von 28,5 mm kommt dieses Stahlelement in industriellen Anwendungen zum Einsatz. Konstrukteure nutzen die Scheibe, wenn die Welle selbst nicht als gehärtete Laufbahn ausgeführt werden kann.
Das Bauteil bildet zusammen mit einem Axialkäfig und einer Gehäusescheibe ein vollständiges Axiallager für einseitig wirkende Längskräfte. Durch die Fertigung aus Stahl widersteht die Scheibe hohen axialen Druckkräften. Sie kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Axiallasten zum Einsatz, bei denen rotierende Wellen axial abgestützt werden müssen.
Die Toleranzklasse P0/PN, auch bezeichnet als ABEC 1, definiert die reguläre Normaltoleranz für industrielle Wälzlagerkomponenten. Diese Einstufung bestimmt maßhaltige Passungen für die 300-mm-Bohrung sowie den Planlauf der Laufbahn. Anschlusskonstruktionen stimmen die Toleranzen der Welle auf diese Vorgaben ab, um einen festen Sitz zu unterstützen. Die Anlageschultern müssen eben und rechtwinklig ausgeführt sein, damit die Scheibe gleichmäßig aufliegt.
Das Bauteil verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 300 mm, einen Außendurchmesser von 415 mm und eine Gesamthöhe von 28,5 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe WS812 für schwere Axial-Zylinderrollenlager. Sämtliche Anschlussflächen an der Welle sollten exakt auf diese geometrischen Vorgaben abgestimmt sein.
Eine Wellenscheibe fungiert als gehärtete Laufbahn für axiale Wälzkörpersätze, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Das Element wird direkt auf die rotierende Welle aufgezogen und nimmt axiale Druckkräfte auf. Zusammen mit einem Axial-Zylinderrollenkranz und einer passenden Gehäusescheibe entsteht daraus eine vollständige axiale Lagerung.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise PN steht für die herkömmliche Normaltoleranz im Maschinenbau, vergleichbar mit ABEC 1. Sie legt die zulässigen Abweichungen für Innen- und Außendurchmesser sowie die Planlaufgenauigkeit der Laufbahn fest. Für typische Industrieanwendungen bietet diese Klasse eine solide Basis für maßhaltigen Lauf und Passgenauigkeit.
Der Unterschied liegt in den Funktionsmaßen und Passungsflächen. Eine Wellenscheibe besitzt eine eng tolerierte Bohrung zur festen Zentrierung auf der rotierenden Welle, während ihr Außendurchmesser Spiel im Gehäuse hat. Eine Gehäusescheibe hingegen weist eine weite Bohrung auf, wird aber an ihrem Außendurchmesser im Gehäuse geführt.
Die Wellenscheibe wird aus Stahl gefertigt. Der Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Druckbelastbarkeit unter Dauerbeanspruchung aus. Die bearbeitete Oberfläche dient den Wälzkörpern als rollende Lauffläche und benötigt im Betrieb eine ausreichende Schmierung mit Schmieröl oder Wälzlagerfett.
Die Anlageschultern an der Welle müssen planparallel und rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Sie sollten die Wellenscheibe über einen ausreichend großen radialen Bereich unterstützen, um Durchbiegungen unter axialer Last zu vermeiden. Eine solide Abstützung verhindert Taumelbewegungen und sorgt für ein gleichmäßiges Abrollen der axial geführten Wälzkörper.
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