ZEN
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Die Wellenscheibe WS81211 von ZEN aus Stahl bietet mit 55 mm Bohrung und 90 mm Außendurchmesser eine Lauffläche für Axial-Zylinderrollenlager.
Die Wellenscheibe WS81211 dient als wellengeführte Scheibe für axiale Rollenlagerungen. Sie kommt zum Einsatz, wenn angrenzende Maschinenteile nicht gehärtet oder geschliffen sind und daher nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn fungieren können. Gefertigt aus Stahl, nimmt dieses Bauteil von ZEN Axialkräfte auf und bildet die Gegenlauffläche für den Rollenkranz. Mit einer Bohrung von 55 mm sitzt die Scheibe direkt auf der Welle.
Die Scheibe wird vor allem in Kombination mit Axial-Zylinderrollenkränzen und passenden Gehäusescheiben montiert. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Anwendungen mit hohen axialen Lasten. Da die Scheibe Axialkräfte in einer Richtung aufnimmt, dient sie der definierten Kraftübertragung zwischen Welle und Wälzkörpern. Die feinstbearbeitete Lauffläche trägt dazu bei, Reibung und Verschleiß im Betrieb zu begrenzen.
Die Ausführung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Normgenauigkeit genügt für industrielle Standardanwendungen. Bei der Konstruktion sind feste und plane Anlageschultern an der Welle vorzusehen. Mit einer Breite von 7 mm lässt sich die Scheibe platzsparend integrieren. Die Welle wird auf das Bohrungsmaß von 55 mm abgestimmt, damit die Scheibe satt anliegt und nicht verkantet.
Als wellenseitige Lauffläche für axiale Rollenlagerungen bildet dieser Ring aus Stahl die Laufbahn für die Wälzkörper. Die Scheibe wird direkt auf der Welle geführt und zentriert. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen ist und daher nicht unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn dienen kann.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Scheibenbreite von 7 mm. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie den Kontaktbereich zum Wälzkörpersatz.
Die Bezeichnung P0 steht für Normaltoleranz im metrischen System, vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen der Scheibe. Diese Klasse deckt Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und bietet ausreichende Rundlaufgenauigkeit für typische Industrieanwendungen.
Die Wellenscheibe besteht aus Stahl. Dieser Werkstoff widersteht hohen Punkt- und Linienbelastungen der Wälzkörper, bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und sorgt für Formstabilität unter axialer Druckbeanspruchung im Betrieb.
Die Wellenscheibe besitzt eine präzise Bohrung zur Führung auf der Welle, während ihr Außendurchmesser Spiel zum Gehäuse aufweist. Eine Gehäusescheibe ist umgekehrt außen passgenau im Gehäuse geführt und besitzt eine größere Bohrung mit ausreichendem Spiel zur rotierenden Welle.
Die Anlageschulter an der Welle muss plan, steif und rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Sie sollte die Wellenscheibe vollflächig abstützen, um elastische Verformungen unter axialer Last zu vermeiden. So bleibt die Lauffläche eben und der Wälzkörpersatz gleichmäßig belastet.
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